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Outa soll bleiben: Online-Petition gestartet

Wennigsen Outa soll bleiben: Online-Petition gestartet

Stellt die Gemeinde Zeinab Outa an? Die Wennigser Flüchtlingsinitiativen haben im Internet angefangen, Unterschriften für die Integrationshelferin zu sammeln.

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Eine große Hilfe: Zeinab Outa (33) spricht fließend Deutsch, Englisch und Arabisch und muss oft behördliche Schreiben übersetzen. Die Wennigser Flüchtlingsinitiativen haben nun eine Petition gestartet. Die Integrationshelfer wollen erreichen, dass die junge Frau eine Anstellung bei der Gemeinde erhält.

Quelle: privat

Wennigsen. Oliver Rode von der "Willkommen in Wennigsen"-Gruppe hat die Petition

https://www.change.org/p/christoph-meineke-f%C3%BCr-einen-anstellung-von-zeinab-outa-und-fortf%C3%BChrung-der-wertvollen-arbeit-f%C3%BCr-wennigsen?recruiter=366215988&utm_source=share_for_starters&utm_medium=copyLink

am Montag online gestellt. 60 Unterstützer hatten die Bittschrift binnen 24 Stunden gezeichnet. Etwa zwei Wochen soll die Aktion laufen. Rode geht es weniger darum, wie viele Unterschriften bei der Online-Petition am Ende wirklich zusammenkommen. Er will ein Signal setzen.

Zeinab Outa lebt seit 27 Jahren in Wennigsen. Die gebürtige Libanesin spricht fließend Deutsch, Englisch und Arabisch inklusive der palästinensischen und syrischen Dialekte. Die 33-Jährige dolmetscht, begleitet die Flüchtlinge zu Behörden und Ärzten und hilft ihnen im Alltag. "Zeinab Outa ist eine Vermittlerin zwischen den Kulturen und echte Lotsin durch den Behördendschungel. Ohne sie hätten die Verwaltungen in der Gemeinde und in der Region erheblich mehr Aufwand, sich mit Neuankömmlingen zu verständigen", schreibt Integrationslotsin Christina Müller-Matysiak, die die Petition unterstützt, im Internet.

Angesichts der Prognose, dass in Wennigsen bis zum Jahresende etwa 500 Flüchtlinge wohnen werden, rechnet Rode damit, dass die Gemeinde ohnehin bald einen hauptamtlichen Mitarbeiter für die Flüchtlingshilfe einstellen muss. Und warum dann nicht Zeinab Outa? Noch arbeitet die gelernte Einzelhandelskauffrau halbtags in der Bäckerei Siehndel. Der Inhaber schließt den Betrieb aber aus Altersgründen zum 31. März. Dann könnte es sein, dass Outa wegen des Arbeitsplatzwechsels keine Zeit mehr hat, um sich als Integrationshelferin in Wennigsen zu engagieren.

Bürgermeister Christoph Meineke kommentiert die Petition nicht und verweist auf Nachfrage darauf, dass Personalangelegenheiten grundsätzlich nicht-öffentlich seien. Zeinab Outa hat eine Bewerbung bei der Verwaltung abgegeben.

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