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400 Jugendliche musizieren gemeinsam am Meer

Wunstorf/Neustadt 400 Jugendliche musizieren gemeinsam am Meer

Zahlreiche Musikensembles aus bislang neun Wunstorfer und Neustädter Schulen wirken mit, wenn die Meerregion im Mai zum Ort für ein großes landesweites Festival wird.

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Freuen sich auf die Landes
begegnung: Thomas van Gemmern (von links, Gymn
asium Steinhude), Peter Malengré (BMU), Matthias Brandt (Gymnasium Steinhude), Friedrich Kampe (BMU und Hölty-Gymnasium), Anette Wiborg (Grundschule Steinhude), Ekkehard Macher (BMU), Janka Gottschalk (Gymnasium Steinhude) und Henning Müller (IGS Wunstorf).

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Es ist ein Experiment, denn für seine 16 bisherigen Landesbegegnungen „Schulen musizieren“ hatte der Bundesverband Musikunterricht (BMU) in einzelne Städte eingeladen. Bei dem Festival unter dem Motto „Filigran - fetzig - furios“ von Mittwoch bis Freitag, 11. bis 13. Mai, werden Neustadt und Wunstorf jetzt kooperieren.

„Diese Begegnung ist immer auch ein kulturpolitischer Appell. Wir wollen auf die Bedeutung des schulischen Musikunterrichts hinweisen“, sagte Ekkehard Mascher aus dem BMU-Landesvorstand, der die Pläne am Donnerstag gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Peter Malangré und Hölty-Lehrer Friedrich Kampe im Gymnasium Steinhude vorstellte.

„Wir sind froh, dass wir den Zuschlag bekommen haben“, sagte Kampe, der die lokale Koordinierung übernommen hat. Zehn ganz unterschiedliche Ensembles aus ganz Niedersachsen reisen am ersten Tag an und treffen ihre Gastgeber: Bisher sind das neun Partnerschulen aus Wunstorf und Neustadt. Nach einem Empfang in Schloss Landestrost ist abends ein Begegnungskonzert im Hölty-Gymnasium geplant. Die Gäste von außerhalb kommen in Familien unter.

Am zweiten Tag arbeiten die Schüler in Workshops mit Dozenten zusammen, geben am Nachmittag vielleicht noch kleinere Konzerte an unterschiedlichen Stellen und treffen sich dann am Abend zum Festivalkonzert im Wunstorfer Stadttheater.

Der Ausklang wird bei hoffentlich gutem Wetter am Freitag um 10 Uhr an den Steinhuder Strandterrassen zu erleben sein. Zum Abschiedskonzert gehört dann auch die Uraufführung des Stücks „Zu Neuen Ufern“, das Tatjana Prelevic, Dozentin an der hannoverschen Musikhochschule, eigens für die Landesbegegnung komponiert hat. Auch wenn es kein Wettbewerb ist, so wird doch am Ende ein Ensemble ausgesucht, das Niedersachsen im nächsten Jahr bei der Bundesbegegnung vertritt.

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