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A400M hebt wieder ab

Wunstorf A400M hebt wieder ab

Am Dienstag soll das bisher einzige Transportflugzeug der Bundeswehr vom Typ A400M von seinem Heimatfliegerhorst Wunstorf wieder starten. Nachdem am 9. Mai in Spanien ein Flugzeug dieses Typs bei einem Testflug abgestürzt war, hatte die Bundeswehrmaschine Flugverbot.

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Am Dienstag soll die bisher einzige Transportmaschine vom Typ A400M wieder abheben.

Quelle: Albert Tugendheim (Archiv)

Wunstorf. Pilot Christian Schott und Copilot Christian Lenzenhuber werden am Dienstag - wenn alles nach Plan läuft - um etwa 10 Uhr von der neuen Startbahn des Fliegerhorstes abheben. Etwa dreieinhalb Stunden werden sie mit der A400M in der Luft sein und dabei einiges prüfen. Der Flug gehört zu der sogenannten Einsatzprüfung, die wegen des Flugverbotes etwas in Verzug geraten ist.

Allerdings haben die Piloten und Techniker die Zeit genutzt, in der das neue Airbus-Flugzeug am Boden bleiben musste. Diverse turnusmäßige Inspektionen seien vorgenommen worden, sagte Peter Breuer, Sprecher des Lufttransportgeschwaders 62. Schott und Lenzenhuber jedenfalls sind froh, dass sie wieder fliegen dürfen. „Wir hatten vom ersten Tag an volles Vertrauen in das Flugzeug“, sagte Lenzenhuber. Dieses Vertrauen haben sie immer noch.

Die Wunstorfer A400M hat bisher erst einen echten Einsatzflug absolviert. Ende März flog die Maschine nach Dakar, um eine Wasseraufbereitungsanlage als Hilfslieferung dorthin zu bringen. Der Flug verlief ohne Probleme. Am Fliegerhorst in Wunstorf arbeiten 16 Piloten und zehn technische Ladungsmeister am A400M. Für den Absturz der spanischen Maschinen waren Softwarefehler in der Triebwerksteuerung als Ursache ermittelt worden. So ein Fehler kann für die Wunstorfer Maschine ausgeschlossen werden.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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