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A400M muss geschützt fliegen können

Wunstorf A400M muss geschützt fliegen können

Erstmals in der Halle des Technischen Ausbildungszentrums ist der Neujahrsempfang des Lufttransportgeschwaders 62 mit rund 600 Beteiligten am Freitag eine wahrlich große Sache gewesen.

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Kommodore Ludger Bette spricht zu den Gästen aus Politik, Wirtschaft und Bundeswehr (großes Bild). Instrumentalisten der Musikschule spielen vor einem Hubschrauber in der Halle des Technischen Ausbildungszentrums (kleines Bild).Sokoll (2)

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. 300 geladene Gäste und 150 bestens aufgelegte Akteure aus dem Jungen Hölty-Chor und von der Musikschule trugen ihren Teil zu dem gelungenen Rahmen bei. Kommodore Ludger Bette blickte auf ein Jahr des Umbruchs von der Transall zum A400M zurück, an dessen Ende das Geschwader auch fliegerisch wieder aufgelebt ist - sichtbar geworden durch den Transport von Personal und Material für den Syrien-Einsatz zum türkischen Stützpunkt Incirlic.

Wenn die A400M-Flotte in diesem Jahr mit neun weiteren Flugzeugen wächst und auch ein Mali-Einsatz noch hinzukommt, werde es immer wichtiger, dass die Flugzeuge auch die noch fehlenden Eigenschaften bekommen. „Insbesondere geschützten Lufttransport unter Bedrohung durchführen zu können ist in den unruhigen und unsicheren Zeiten dringlicher denn je.“

Bette kündigte an, dass das begeisternde Konzert der Bundeswehr-Big-Band am 21. April eine Neuauflage erfahren wird. Im Juni wird das 50-jährige Bestehen der Ausbildungseinheit Emi gefeiert. Und für 2017 hat das Geschwader sich als Standort für den Tag der Bundeswehr beworben - es wäre auch für die Öffentlichkeit eine gute Gelegenheit, einen Einblick in den grundlegend umgebauten Fliegerhorst zu bekommen.

Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt beschäftigte sich in seiner Ansprache vor allem mit der Flüchtlingssituation, die auch im neuen Jahr die wichtigste Herausforderung für Wunstorf bleibe. Er forderte Bund und Land zu Änderungen auf: „Es ist klar, dass der Zustrom so nicht unbegrenzt fortgesetzt werden kann.“ Im abgelaufenen Jahr hat Wunstorf 315 Flüchtlinge aufgenommen, für dieses Jahr stehen 1000 in Aussicht. Aber Wirtschaftsflüchtlinge dürften nicht in die Kommunen verteilt werden, wenn sie ohnehin keine Perspektive haben, in Deutschland zu bleiben, sagte Eberhardt.

Als weitere wichtige Themen für 2016 sah er die Entwicklung neuer Wohnangebote, die Übernahme des Stromnetzes und die Planungen für das Logistik-Gewerbegebiet Richtung Mittellandkanal. Und er hofft, dass im Frühjahr endlich der Planfeststellungsbeschluss für die Nordumgehung der B 441 vorliegt.

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