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Aha beginnt mit der Tonnenverteilung

Wunstorf Aha beginnt mit der Tonnenverteilung

16.364 Tonnen und größere Behälter haben die rund 60.000 Haushalte in Wunstorf, Barsinghausen, Wennigsen und Springe bestellt, um darin ab dem 1. Januar 2017 ihren Restmüll zu entsorgen. Am Montag hat der Abfallbetrieb Aha begonnen, sie zu verteilen - zuerst in Wunstorf und Barsinghausen.

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Jan Conradi stellt eine Tonne vor ein Wohnhaus an der Großenheidorner Straße in Steinhude.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf/Barsinghausen/Wennigsen/Springe. Zwischen dem 21. November und dem 2. Dezember folgen dann die übrigen Bezirke einschließlich der Barsinghäuser Stadtteile Eckerde, Kirchdorf und Egestorf. Schon in den vergangenen vier Wochen hatte der Herforder Hersteller Sulo die Behälter zur Ronnenberger Logistikfirma TFF gebracht, wo Geschäftsführer Uwe Wagner für Dienstag die letzte Lieferung erwartete.

Von dort aus holen sich jeweils drei Teams des Entsorgers die Tonnen, um sie weiter zu verteilen. Auf dem Weg zum Kunden müssen jeweils auch die Räder noch montiert werden, weil die Tonnen sich sonst nicht gut stapeln ließen. Die vierköpfigen Teams haben Listen dabei, auf denen sie genau nachvollziehen können, wer eine Tonne bestellt hat - und in welcher Größe.

In Wunstorf werden es am Ende 5585, in Barsinghausen 4714, in Springe 4022 und in Wennigsen 2043 sein. Ein Anhänger informiert über den Leerungsrhythmus ab dem Jahreswechsel - denn dann kommt die Müllabfuhr bei gleichem Wochentag ja nur noch alle zwei Wochen, um den Restmüll in Sack oder Tonne einzusammeln.

Auch bei der Kolenfelder Aha-Betriebsstätte an der Deponie, die die Abfuhr im gesamten Gebiet erledigt, laufen schon die Vorbereitungen - sehr sichtbar. Weil durch die Tonnenabfuhr der Personalbedarf steigt, sind in den vergangen Monaten die Sozialräume erweitert worden. Da Aha den Auftrag für die Gelben Säcke verloren hat, steigt die Mitarbeiterzahl von früher lange 70 zwar nur auf 80. "Doch auch dafür hätten unsere bisherigen Räume nicht mehr gereicht", sagt der Betriebsstättenleiter Sascha Heuer. Nun können sich die Mitarbeiter über neue Duschen, Spinde und sogar Stiefelwärmer freuen. "Vor vier Wochen sind die Bereiche pünktlich fertig geworden", berichtet Heuer. Ab dem 1. Dezember wird auch die Mannschaft komplett sein.

Nach und nach bekommt er zudem die neuen Abfallfahrzeuge mit den notwendigen Hebevorrichtungen. Die Flotte für den Restmüll wir künftig neun Fahrzeuge groß sein, vier hat Aha neu beschafft. "Für alle bisherigen Fahrzeuge gibt es aber schon neue Verwendungen, vor allem für die Biomüll-Abfuhr", betont Heuer. Weil der Aufwand steigt, sind künftig drei statt bisher zwei Mitarbeiter mit jedem Müllauto unterwegs.

Heuer rechnet damit, dass es zwei Abfuhrzyklen im neuen Jahr braucht, bis die neuen Arbeitsabläufe sitzen - das bedeutet am Anfang Überstunden. Die Haushalte dürfen ihre Tonnen bis zu 15 Meter von der Straße entfernt aufstellen, doch viele lange Wege müssen die Müllwerker wohl nicht machen. "Nach den Erfahrungen stehen 90 Prozent der Tonnen direkt an der Straße."

Aha informiert auf mehreren Wegen

Eine Broschüre, die der Entsorger an alle Haushalte verteilt hat, klärt schon viele Fragen im Zusammenhang mit der Umstellung, insbesondere die Abfuhrtermine. Wer Aha-Mitarbeiter direkt befragen will, kann aber auch Informationsveranstaltungen nutzen, die der Verband eigens dazu organisiert. In Wunstorf dauert sie im Saal der Abtei, Wasserzucht 1, am Donnerstag, 24. November, von 16.30 bis 18.30 Uhr.

Für die Kunden, die beim Restmüllsack geblieben sind, ist in den nächsten Wochen das Sackmobil noch unterwegs. Unter anderem dort können die verschickten Gutscheine gegen Sackrollen eingetauscht werden. In Großenheidorn steht es am Mittwoch, 16. November noch einmal von 11 bis 17 Uhr auf dem Parkplatz Am Bahnhof/Kükers Weg.

Weitere Informationen gibt Aha im Internet unter aha-region.de oder unter der gebührenfreien Telefonnummer (08 00) 9 99 10 20.

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Fotostrecke Wunstorf: Aha beginnt mit der Tonnenverteilung

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Von Sven Sokoll

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