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Abteikeller: Neue Idee kommt bei Politikern an

Wunstorf Abteikeller: Neue Idee kommt bei Politikern an

In den politischen Gremien ist das Projekt unstrittig: Der Abteikeller soll vermietet und wieder genutzt werden. Vom 1. Juni 2016 an will Weinhändler René Schwarz dort Seminare anbieten. Im Etatplan 2016 sind 47 000 Euro veranschlagt.

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Der Saal im Erdgeschoss ist oft gebucht, auch die oberen Stockwerke werden besucht, nur im Keller der Abtei ist nichts los. Das soll sich wieder ändern.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Das Geld ist nötig, um den seit 2008 nur als Abstellraum genutzten Gewölbekeller für eine neue Nutzung herzurichten. So müssen die Elektrik und der Putz erneuert sowie neue Heizkörper eingebaut werden. Die Mitglieder des Finanzausschusses haben im nicht öffentlichen Teil ihrer Sitzung in dieser Woche dem Vorhaben zugestimmt. Das wird auch im Verwaltungsausschuss so erwartet.

2008 hatte der bisher letzte Mieter seinen Gastronomiebetrieb im Abteikeller eingestellt. Danach hatte es verschiedene Versuche gegeben, neue Betreiber zu finden - ohne Erfolg. Schließlich blieb der Keller nur Lagerraum, etwa für gefundene Fahrräder. Dass das keine Dauerlösung sein soll, hat auch Ortsbürgermeister Thomas Silbermann (SPD) immer wieder betont. Der Keller habe Charme - und er sei froh, dass der Raum bald wieder genutzt werden soll, sagte Silbermann auf Nachfrage. Die Investition sei auch unter dem Aspekt sinnvoll, dass sie der Erhaltung des Abteigebäudes diene.

Nachdem im vergangenen Monat der Verwaltungsvorschlag vorlag, machte der Ratsherr der Linken, Rüdiger Hergt, einen anderen Vorschlag: Der Keller solle Begegnungsstätte für Flüchtlinge werden. Das lehnen SPD/Grüne und die CDU ab. Der Keller sei dafür nicht geeignet, und Begegnungsmöglichkeiten gebe es bereits. Weitere - wie im Vion-Gebäude und bei den Grünen in der Küsterstraße - folgten, sagte die Vorsitzende der SPD/Grünen-Gruppe, Kirsten Riedel. CDU-Fraktionschef Jörg Uebelmann hält Hergts Initiative für Aktionismus im Kommunalwahlkampf.

Von Albert Tugendheim

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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