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Kann Meerschlamm in alte Kalischächte?

Wunstorf Kann Meerschlamm in alte Kalischächte?

Kann Schlamm aus dem Steinhuder Meer möglicherweise einmal in stillgelegten Stollen des Kaliwerks Siegmundshall endgelagert werden? Diese Frage wirft AfD-Ratsherr Bernd Wischöver mit einer Anfrage auf. Sie soll am Donnerstag im Bauausschuss erörtert werden.

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Das stillgelegte Kaliwerk Bergmannssegen-Hugo in Ilten wird noch bis 2020 geflutet - ein Beispiel für Wunstorf?xxx

Quelle: Reiner Luck

Steinhude/Bokeloh. Er habe bereits 2014 einmal danach gefragt, sagt Wischöver, damals sei das Thema nicht behandelt worden. Es sei für die Menschen rund um das Kaliwerk aber von Interesse, wie die Nachnutzung aussehen könnte. Dafür gebe es vielfältige Vorschläge. Sie reichten von kulturellen Angeboten wie einem Besucherbergwerk oder Theateraufführungen bis hin zur Lagerung verschiedener Abfälle. Der abgepumpte und entwässerte Meerschlamm muss wegen Schadstoffbelastungen als Sondermüll deponiert werden.

Stadtsprecher Hendrik Flohr berichtet, dass die Stadt schon damals beim Unternehmen vorgefühlt habe. Die Antwort habe gelautet, das Werk sei noch im vollen Betrieb, Nachnutzung sei noch kein Thema. Das gelte noch heute, heißt es aus dem Werk, es liege noch kein Stilllegungsbeschluss vor. Für einen danach folgenden Abschlussbetriebsplan wäre dann die Bergbehörde zuständig, stillgelegte Stollen würden vielfach mit Salzwasser geflutet und so stabilisiert, solche Planungen dauerten oft viele Jahre.

Das sieht auch Wischöver so. Er mahnt, sich rechtzeitig zu kümmern, um nicht wertvolle Zeit zu verlieren.

Von Kathrin Götze

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