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Afrika-Markt begeistert seine Besucher

Steinhude Afrika-Markt begeistert seine Besucher

Mit ansteckender Lebensfreude und mitreißendem Temperament hat der Afrika-Markt an drei Tagen die Gäste im Steinhuder Scheunenviertel begeistert. Viele Besucher kamen sogar aus weit entfernten Teilen der Bundesrepublik angereist, um das dreitägige Kulturprogramm mitzuerleben.

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Unter strahlend blauem Himmel und bei sommerlichen Temperaturen sorgt Sheriffo Saneh aus Guinea für beste Stimmung.

Quelle: Winfried Gburek

Wunstorf. An rund 40 Verkaufsständen wurde ein Querschnitt afrikanischer Produkte gezeigt. Auf der Bühne gab es Modenschauen und Auftritte afrikanischer Solomusiker und Bands, die immer wieder zum Tanzen animierten - besonders am Abend bei der Afro-Reggae-Dancefloor-Party.

Das Publikum feierte Sheriffo Saneh aus Guinea mit seiner Gruppe drum4fun. Bis spät in die Nacht lockten auch die vielfältigen kulinarischen Angebote zum Verweilen und Genießen der afrikanischen Kultur und Atmosphäre. „Und so soll es auch sein“, hob Christoph Hempel als Mitorganisator vom Verein Koribuni hervor: „Auf dem afrikanischen Kontinent finden Märkte häufig an Grenzen statt, dienen der Völkerverständigung und gelten als Ort des Austauschs über die Kulturen hinaus.“

„Mit dem Afrika-Markt will der Verein Netzwerke schaffen und Lobbyarbeit für die 50 Staaten auf diesem Kontinent leisten“, beschreibt Hyacinthe Hounkpatin die Zielsetzung: „Wir machen kein Festival. Uns geht es um Integrationsarbeit über kulturpolitische Mittel.“ So konnten in Workshops und an den Verkaufsständen die afrikanischen Musikinstrumente ausprobiert werden.

Dass der Afrika-Markt gefällt, beweist auch das Ergebnis der Unterschriftenaktion „Der Afrika-Markt soll leben“. An allen Ständen bestätigten die Marktbesucher mit ihrer Unterschrift diesen Wunsch. Doch das Votum wird kaum in die Tat umzusetzen sein. „Jedenfalls nicht für Steinhude“, sagt Hempel.

Nach zehn Jahren geht die Ära des Marktes am Steinhuder Meer zu Ende. Grund hierfür seien neue staatliche Sicherheitsauflagen in Höhe von gut 40.000 Euro. Die könne der Verein nicht aufbringen. Da habe auch das Angebot eines Ausweichgeländes am Rande von Steinhude nicht helfen können.

Von Winfried Gburek

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