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Albrecht Meyer verabschiedet sich gleich doppelt

Wunstorf Albrecht Meyer verabschiedet sich gleich doppelt

Albrecht Meyer tritt in doppelter Funktion ab: Als Stadtbrandmeister und als Gerätewart der Feuerwehr Wunstorf. Die Nachfolge ist längst geregelt, am Freitag erhielt Albrecht Meyer seine Entlassungsurkunde als Gerätewart, Sonnabend verabschieden die Feuerwehrleute ihren Stadtbrandmeister.

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Albrecht Meyer ist auch als Gerätewart verabschiedet worden.Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt hat lobende Worte für ihn.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Er übergibt nach zwölf Jahren Amtszeit seinem Nachfolger und bisherigen Stellvertreter Volker Kentrat eine Stadtfeuerwehr, die technisch auf dem neusten Stand ist. Aber Meyer hat auch einen Umbruch eingeleitet, der von außen nicht unbedingt zu sehen, für die Feuerwehr aber wichtig ist. Spezialisierung ist das Thema, die Ortsfeuerwehren bekommen Schwerpunkte.

Klein Heidorn zum Beispiel ist bereits als Logistikstandort bei größeren Einsätzen im gesamten Stadtgebiet gefordert. Wenn bei einem Einsatz viel Material benötigt wird, schaffen es die Klein Heidorner heran. „Wir krempeln total um“, sagt Meyer und beschreibt damit den eingeleiteten Prozess. Nächstes Jahr gibt es das erste HLF. Die Abkürzung steht für Hilfe-Leistungs-Fahrzeug und für einen Einsatzwagen, der mit viel Technik ausgerüstet und für unterschiedliche Einsätze zu gebrauchen ist. Wenig Personal effektiv einsetzen, so die Vorgabe.

Die positiven Höhepunkte der zwölf Jahre Amtszeit? Meyer möchte fast nicht antworten, denn ein Mann der lauten Töne ist er nicht und schon gar nicht einer fürs Selbstlob. Überhaupt legt er Wert darauf zu betonen, dass Erfolge nicht alleine erzielt werden. Das ist für ihn wichtig: Der Zusammenhalt der Ortsfeuerwehren ist gewachsen. „Jeder bringt Ideen ein“, sagt er.

Wichtig auch: Bei den zahlreichen Einsätzen bei Brandbekämpfung, Unfallrettungen oder anderen Problemen hat es keine größeren Verletzungen seiner Leute gegeben.

Natürlich gab es große Dinge. Die neue Drehleiter, die modernste weit und breit. Nach viel Kampf hat Blumenau ein neues Gerätehaus bekommen, das sei auch ein Motivationsschub für die Ortsfeuerwehr gewesen. Zwei große Jugendzeltlager hat es gegeben, dafür hat Meyer sich immer sehr eingesetzt und keine Arbeit und Mühe gescheut. Mit Gerätehäusern werde sich auch der Nachfolger zu befassen haben: Sie müssen untersucht werden, neue Vorgaben und größere Autos machen das nötig.

Große Einsätze gab es auch zu leiten: Brand bei Vion, Brand bei Hahlbrock, schwere Unfälle auf der Autobahn.

Stadtbrandmeister zu sein bedeutet aber vor allem, viel Verwaltungsarbeit zu leisten, Kontakt zu pflegen und Gespräche zu führen. Um Anliegen der Feuerwehr durchzusetzen, sei Meyer immer den geraden Weg gegangen, so lobte am Freitag Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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