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Aldi-Markt schließt Ende Oktober

Wunstorf Aldi-Markt schließt Ende Oktober

Nun steht es fest: Die Aldi-Filiale an der Industriestraße öffnet das letzte Mal am Sonnabend, 28. Oktober, für ihre Kunden. Danach ist Schluss. Das Unternehmen gibt die Filiale auf. Die Verkaufsfläche erfüllt nicht mehr die Ansprüche des Unternehmens. Außerdem beklagt Aldi sinkende Umsätze.

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Die Discounterkette Aldi schließt Ende Oktober ihre Filiale an der Industriestraße. Der letzte Öffnungstag ist am Sonnabend, 28. Oktober.

Quelle: Christiane Lange-Schönhoff

Wunstorf. Für das Personal ist gesorgt. "Die Mitarbeiter erhalten entsprechende Arbeitsplätze in den benachbarten Filialen", teilte Aldi-Expansionsleiter Thorsten Effner mit. Zur Nachnutzung des Ladengeschäfts konnte Effner nichts sagen. In den Filialen an der Nienburger Straße und In den Ellern laufe der Betrieb aber unverändert weiter, betonte er.

Die Entscheidung des Lebensmitteldiscounters seine Filiale im Gewerbegebiet Süd zu schließen, kam auch für die Stadt überraschend. Sie stand schon seit Längerem in Verbindung mit Aldi. Mit einem aktuell laufenden Einzelhandelsgutachten sollte auch abgeklärt werden, inwieweit eine Erweiterung der Verkaufsfläche möglich ist. Die Ergebnisse werden demnächst veröffentlicht. "Fällt das Gutachten positiv aus, hätten wir einer Erweiterung an der Industriestraße zugestimmt. Das wollte Aldi aber nicht mehr", bedauerte Wirtschaftsförderer Uwe Schwamm. 

Laut Aussage Effners ist der Standort von den Kunden nicht mehr präferiert worden, die Umsatzkurve ist kontinuierlich nach unten gegangen. Die Marktgröße von 727 Quadratmetern entspricht ebenfalls nicht mehr den Anforderungen. Mittlerweile verfügen die Märkte über eine Fläche von 1000 Quadratmetern.

Für die Nachnutzung von Gebäude und Grundstück gibt es bisher noch keinen Interessenten. Die Stadt steht dem Eigentümer bei der Suche beratend zur Seite. "Das neue Angebot muss in unser Konzept passen und darf die Innenstadt nicht schädigen. Ein weiterer Drogeriemarkt wäre daher nicht sinnvoll. Ansonsten ist fast alles möglich", sagte er. Auch wenn der Standort eigentlich auf einen Lebensmittel-Discounter zugeschnitten sei, könnten Änderungen im Bebauungsplan vorgenommen werden. Die Stadt sei da flexibel, versicherte Schwamm.

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Von Christiane Lange-Schönhoff

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