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Postgebäude: Nachfolge ist geregelt

Wunstorf Postgebäude: Nachfolge ist geregelt

Die Projekt nimmt Formen an: Die Gebäude der früheren Post an der Hindenburgstraße sollen abgerissen werden und einem Wohn- und Pflegekomplex weichen. Dafür muss das Planungsrecht geändert werden.

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Das Postgebäude steht lange schon leer. Eine neue Nutzung des Gebäudes ist jetzt in Sicht.

Quelle: Albert Tugendheim

Wunstorf. Die Verwaltung legt dazu die Drucksache vor. Selbst erarbeiten muss sie diese nicht, denn der Investor aus Winsen an der Aller hat einen freien Stadtplaner beauftragt. Der Investor wird mit der Stadt einen städtebaulichen Vertrag schließen. Im Ortsrat stellten der freie Planer Michael Keller und Wunstorfs Stadtplaner Peter Pfadenhauer den Stand der Planung vor. Wenn die alten Postgebäude verschwunden sind, entsteht ein zwei-, maximal dreigeschossiger Gebäudekomplex. Darin werden Altenwohnungen sowie Pflegeplätze untergebracht. Der Bedarf sei in Wunstorf vorhanden. Zudem könnten Serviceanbieter wie Friseur, Bankschalter oder Kiosk Platz finden.

Die Ortspolitiker sind sehr einverstanden, dass an der zentralen und städtebaulich interessanten Stelle eine Nachfolgeregelung gelingt. Probleme sehen die Vertreter der Parteien mit der bisher bekannten Zufahrtsregelung. Die Zufahrt für Lieferautos soll von der Hindenburgstraße aus erfolgen. Dabei werden Konflikte mit Radfahrern und Fußgängern befürchtet. Die Zufahrt für Mitarbeiter wird von der Straße Am Kampe aus erfolgen. Allerdings sind die Detailplanungen noch nicht vorgelegt, das ist Aufgabe eines Architekturbüros. Hohe Ansprüche an die Planungen werden wegen des Lärmschutzes gestellt. Schließlich ist die Alte Bahnhofstraße Hauptdurchgangsstraße durch die Stadt. Und auch wenn das Areal mitten in der Stadt liegt, ist eine artenschutzrechtliche Planung nötig. Bei der Grünplanung wird der Baumbestand weitgehend geschützt.

Planungsrechtlich sieht das Gebiet zwischen Hindenburgstraße/Alte Bahnhofsstraße und Am Kampe bisher eine sogenannte Gemeinbedarfsfläche Post vor. Das ist überholt, weil die Post längst ausgezogen und privatisiert ist. Das, was an Postleistung noch an der Hindenburgstraße ist, soll bleiben, schreibt die Stadt in ihrer Drucksache. Das sind Briefkästen, ein öffentliches Telefon und eine Paketstation. Im Dezember wird der Verwaltungsausschuss die Beschlüsse fassen.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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