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Randstunde zieht im Sommer um

Wunstorf Randstunde zieht im Sommer um

Zu den Sommerferien muss die Randstundenbetreuung aus dem Altgebäude der Großenheidorner Grundschule ausziehen. Das Gebäude genüge nicht mehr den aktuellen Sicherheitsanforderungen, heißt es, überdies verfügt es nur über eine einzige Toilette.

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Der Schul-Altbau an der Kirche soll nach den Ferien nur noch sehr eingeschränkt genutzt werden.

Quelle: Kathrin Götze

Großenheidorn. Nur noch Sportunterricht werde künftig in der kleinen Halle im Erdgeschoss stattfinden, sagt Schulleiterin Ursula Bremer. "Wir trennen uns schweren Herzens von unserem Altbau, dort haben wir viele schöne, kleine Nischen und Räume, in die sich die Kinder auch mal zurückziehen können", sagt sie. Andererseits sei die Nutzung aus Sicherheitsgründen schon eine Weile heikel gewesen, weil es aus dem Obergeschoss nur einen Fluchtweg gibt. Die Brandschutzrichtlinie verlangt aber mindestens zwei.

Dass die Randstunde erst jetzt auszieht, liege daran, dass die Zahl der betreuten Kinder in jüngster Zeit kräftig angestiegen ist: 51 Schüler nehmen die organisatorisch eng mit der Schule verknüpfte Betreuung in Anspruch, insgesamt habe die Grundschule aktuell deutlich unter 100 Schüler, wie Bremer sagt.

Dass die Gesamtzahl nun zurückgeht, kommt der Schule in Sachen des Raumproblems zupass. So werden das 1995 eröffnete Hauptgebäude und der so genannte Mittelbau auf Sicht ausreichen, um Klassen und Betreuungsgruppen unterzubringen. Die Schulbibliothek ist schon im vergangenen Jahr aus dem Altgebäude in die Hauptstelle umgezogen - eigentlich, um Platz für die Randstunde zu machen.

Diese soll nun im so genannten Mittelbau unterkommen, einem gut sanierten Trakt aus den Fünfziger Jahren, das auch über einen Mehrzweckraum mit Küchenzeile verfügt - und über ausreichend sanitäre Anlagen.

Darüber, was mit dem Altgebäude passieren soll, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Schulleiterin Bremer sagt, nach einem Abriss könnte auf dem Grundstück gleich neben der Kirche eine kleinere, flexibel nutzbare Turnhalle entstehen. Elternvertreter haben eher einen Erweiterungsbau für einen zukünftigen Ganztagsbetrieb vor Augen. Sie wollen aber zunächst eine Umfrage unter den Eltern machen, ob und in welcher Form Ganztagsbetrieb gewünscht ist.

Der Umzug aus dem Altbau soll nach Vorstellungen von Schulleitung und Betreuungsteam möglichst in der Woche um den 21. Juni stattfinden, in der die Ferien beginnen. Die Randstunde macht nämlich auch ein Ferienbetreuungsangebot, das sehr gut nachgefragt ist.

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