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Stadt passt die Kinderbetreuung weiter an

Wunstorf Stadt passt die Kinderbetreuung weiter an

Die Stadt hat beim Ausbau ihres Netzes zur Kinderbetreuung noch nicht das Ende erreicht. Ein Grund ist, dass mittlerweile die Krippen sehr stark nachgefragt werden. Der Bund war als Zielgröße davon ausgegangen, dass für gut ein Drittel der Kinder eines Jahrgangs Plätze zur Verfügung stehen.

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Der Containerbau an der Großenheidorner Mehrzweckhalle soll für die Kinderbetreuung genutzt werden.

Quelle: Kathrin Götze

Wunstorf. "Mittlerweile liegen wir bei der Nachfrage bei über 50 Prozent, mit zunehmender Tendenz. Wir werden sehen müssen, wie wir darauf reagieren", sagte Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt. Seit dem 1. August 2013 haben Kinder ab ihrem ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf die Betreuung.

Für das neue Kita-Jahr sind 216 Anmeldungen für Krippen eingegangen, 468 für Kindergartenplätze und 154 für die Hortangebote. Die Planungen laufen schon für neue Angebote, um auf den Bedarf zu reagieren. In Großenheidorn entsteht im Verwaltungstrakt der Containerunterkunft, die eigentlich für Flüchtlinge geplant war, eine altersübergreifende Gruppe als Außenstelle des evangelischen Kindergartens St. Thomas mit 19 Plätzen. An der Stadtschule wird es künftig eine Hortgruppe für 20 Kinder geben.

Die Verwaltung sieht allerdings auch, dass nicht alle bestehenden Kitas gleichmäßig nachgefragt werden. So kommt es dazu, dass die Familien nicht immer Zusagen für die Wunsch-Einrichtung erhalten können, weil sonst nicht alle Kapazitäten genutzt werden. "Wir müssen aber auch daran denken, dass wir noch neue Baugebiete schaffen wollen", sagte Eberhardt. Die Folge könnte sein, dass eventuell doch noch eine weitere Kindertagesstätte gebaut werden muss.

Langfristig wird der Hort-Bedarf dadurch sinken, dass nach einem Ratsbeschluss alle Grundschulen in Ganztagsschulen umgewandelt werden, beginnend in diesem Jahr in Klein Heidorn. "Aber das wird die nächsten zehn Jahre in Anspruch nehmen", betonte Eberhardt.

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