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Asbest: Arbeiten gehen in die letzte Phase

Wunstorf Asbest: Arbeiten gehen in die letzte Phase

Außer den üblichen Bodenanlieferungen hat es in der vergangenen Woche keine außergewöhnlichen Transporte zu der Asbestzementschlammhalde an der Adolf-Oesterheld-Straße gegeben. Das bestätigte Regionssprecher Klaus Abelmann auf Anfrage der Leine-Zeitung.

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Die Arbeiten an der Asbesthalde Luthe gehen dem Ende entgegen.

Quelle: Sven Sokoll

Luthe. Besorgte Bürger hatten sich gemeldet, weil sie eine Vielzahl von Transportfahrzeugen beobachtet hatten, die ihr verdächtig vorkamen.

Die Arbeiten auf der Halde gehen in die Endphase. „Ende dieser Woche wird die letzte Kunststoffdichtbahn ausgerollt und mit der Rekultivierungsschicht aus Unter- und Oberboden überdeckt“, sagte Abelmann. Mit dem Abschluss der gesamten Sanierung wird gegen Ende des Jahres gerechnet.

Die Asbesthalde wurde neu modelliert sowie mit Kunststoff und Sand abgedeckt. Die Seiten wurden mit sogenannten Gabionen, Drahtkäfige mit Steinen, gesichert. Die Kunststoffbahnen werden verschweißt und mit Erde abgedeckt, damit die Halde luftdicht verschlossen ist. Abschließend wird diese begrünt.
Die Sicherung vor Ort war für die Region eigentlich nur die drittbeste Lösung. Abtransport und Lagerung des Asbestschlamms auf Sondermülldeponien waren am Widerstand der dortigen Bevölkerung gescheitert.

Die Sicherung der Halde ist erforderlich, weil ansonsten durch Sickerwasser Arsen im Grundwasser freigesetzt werden könnte. Dafür bringt die Region rund 3 Millionen Euro auf. Die Sanierung der Adolf-Oesterheld-Straße, die durch Rammarbeiten im Bereich der Halde abgesackt war, soll noch in diesem Jahr beginnen. Das teilte die Region mit. Derzeit ist die Straße in dem Abschnitt nur auf einer Spur zu befahren, was zu Wartezeiten führt.

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