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Anbau an Mühle Langhorst wird zurückgebaut

Wunstorf Anbau an Mühle Langhorst wird zurückgebaut

Die ersten vorbereitenden Arbeiten für das Projekt "Wohnen an der Mühlenaue" sind erfolgt. Mitte nächster Woche soll mit dem Rückbau des im Jahr 1943 errichteten Anbaus der früheren Wassermühle Langhorst begonnen werden. Läuft alles nach Plan, sind die Arbeiten im Oktober beendet.

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Nächste Woche starten die Rückbauarbeiten am Anbau an der früheren Wassermühle Langhorst. In mehreren Abschnitten sollen bis zu 44 Eigentumswohnungen sowie Einzel- und Doppelhäuser entstehen.

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. Die Siloanlage an der Mühle wurde bereits entfernt, im Inneren Einbauten beseitigt. 19 Eigentumswohnungen will der Investor, die Hoffsteed Wunstorf GmbH, dort zunächst errichten. Weitere Wohnbauten bis hin zur Straße In den Ellern sollen später folgen.

Investor Rainer de Groot ist wichtig, dass die  kulturhistorische Fassade der Mühle den Charme des Hauptgebäudes weiter zum Ausdruck bringt und die Kubatur  - der Umfang des Bauwerks - erhalten bleibe. Gleiches gilt auch für den Fachwerksteg, der das Haus Nummer 2 mit der Wassermühle verbindet. Dieser steht unter Denkmalschutz.

Abgerissen werden später auch die an den Bürgerpark angrenzenden Lagerhallengebäude. Sie weichen einem dreigeschossigen, u-förmigen Neubau, der in seiner Architektur an die Geschichte der Wassermühle anknüpfen soll. Dieser werde nicht direkt auf der Grundstücksgrenze, wie es jetzt der Fall ist, errichtet, sondern deutlich vom Bürgerpark abgerückt liegen. Ein Gegenstück, das nach Westen hin abgestuft wird, lässt später aus beiden u-förmigen Gebäudeteilen einen Innenhof entstehen. Ein letzter Bauabschnitt sieht auf dem Gelände bis zur Straße In den Ellern Platz für Einzel- und Doppelhäuser vor.

"Größte Sorgfalt beim Bau unserer Projekte steht bei uns an erster Stelle", verspricht Architektin Sabrina Depping. Es sei schließlich Ziel, nicht einfach nur Wohnraum in der Innenstadtnähe zu schaffen, sondern auch individuelle Wohnräume zu entwickeln, die sich harmonisch in das Stadtbild einfügen.

Zwei der geplanten 19 Eigentumswohnungen in Größen von 80 bis 160 Quadratmetern seien bereits reserviert, teilt der Investor mit. Er bezeichnet die Nachfrage als hoch.

Die Mühle hat ihren Betrieb 2013 eingestellt. Schon seit 1446 war an dem Standort die Existenz einer Mühle bekannt. Sie wurde als Stadtmühle errichtet. Die Wassermühle ging 1829 in Privatbesitz über. 1925 wurde das Wasserrad entfernt und eine Wasserturbine eingebaut.

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Der denkmalgeschützte Steg zwischen den Häusern bleibt bestehen.

Quelle: Rita Nandy

Von Rita Nandy

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