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Bäderbetriebe wollen kein Geld erstatten

Wunstorf Bäderbetriebe wollen kein Geld erstatten

Die Bäderbetriebe Wunstorf wollen kein Geld für Berechtigungskarten erstatten, weil das Freibad Bokeloh in dieser Saison geschlossen ist. Sie verweisen auf ihre Geschäftsbedingungen und auf die Möglichkeit, mit der Karte auch im Hallenbad Wunstorf Elements ermäßigten Eintritt zu bekommen.

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Im Freibad Bokeloh ist dieses Jahr keine Badebetrieb möglich.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Nicht richtig findet dieses Vorgehen Veronika Ebeling, die seit einigen Jahren mit fünf weiteren Schwimmerinnen morgens im Freibad ihre Bahnen absolviert. Nachdem das Frühschwimmen abgeschafft wurde, trafen sie sich zuletzt immer um 10 Uhr.

Als die Öffnung des Freibades im Mai näher rückte, kaufte sie sich im Bürgerbüro für fünf Euro die Berechtigungskarte, die ein Jahr lang als Nachweis eines Ermäßigungsgrundes dient - in ihrem Fall als Behinderte. Als sie sich das Geld erstatten lassen wollte, nachdem die längerfristige Schließung bekannt geworden war, wollte sich aber nicht ins Hallenbad verweisen lassen "Ich gehe wegen der späteren Öffnungszeit und der geringen Wassertemperatur dort nicht hin", sagt Ebeling, deren Mitschwimmerinnen die Sache ähnlich sehen. Jetzt fährt die Gruppe nach Bad Nenndorf, wo das Hallenbad ab 6 Uhr geöffnet ist und jede Woche drei Warmbadetage angeboten werden.

"Unsere Haus- und Badeordnung besagt, dass erworbene Eintrittskarten oder andere Zutrittsberechtigungen nicht erstattet werden. Die Berechtigungskarte ist eine solche Zutrittsberechtigung und wurde daher von uns von Frau Ebeling nicht zurückgenommen", erläutert Bäderbetriebe-Geschäftsführer Andreas Saars. Nach seiner Kenntnis gab es bislang erst zwei solcher Anfragen.

Von Sven Sokoll

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