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Multikulturelle Band spielt im Klinikum

Wunstorf Multikulturelle Band spielt im Klinikum

Eine bunte Mischung aus Menschen verschiedener Nationalitäten und Einheimische verbindet die Musik. Ende vergangenen Jahres gründete sich die Band "Nachbarn Musizieren", ein Projekt der Initiative Willkommen Neue Nachbarn aus Bantorf. Am Sonnabend, 1. April, spielen die Musiker in der Psychiatrie.

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Die multikulturelle Band Nachbarn musizieren aus Barsinghausen spielt im Sozialzentrum des Klinikums.

Quelle: privat

Wunstorf. Die Besucher erwarten im Sozialzentrum manch außergewöhnliche Klänge. Es werden Lieder aus den verschiedenen Heimatländern der Flüchtlinge gespielt, aber auch englische und deutsche Songs sind zu hören. Zum Einsatz kommen auch orientalische Instrumente wie eine Saz, eine Art Langhalslaute, und eine Oud, die kürzere Variante der Laute. "Aber auch Gitarren, Schlagzeug, Keyboard und Akkordeon werden gespielt, und es wird viel gesungen", heißt es in der Konzertankündigung. Die Instrumente seien von Barsinghäusern gespendet worden, die damit die integrative Arbeit unterstützen möchten.

Aufgebaut hat die Gruppe Vollblutmusiker Albrecht von Blanckenburg. Bei seiner Arbeit wird er tatkräftig von Bantorfern unterstützt. Zu der Band gehört auch Profimusiker Dyliar Shexu, der mit der Saz eigenen Songs vorträgt sowie der ausgebildete albanische Akkordeonist Emiljano Canu. Die syrischen Sänger  Khaled, Alena und Hisham sind ebenfalls erfahrene Musiker, die bereits in ihrer Heimat viel Musik gemacht haben. Einige der "neuen Nachbarn" haben diese auch erst in Deutschland für sich entdeckt.

Zum Repertoire der Band gehört auch der selbstgetextete Song "Heat my disease", das den Weg aus dem Krisengebiet, Flucht und Ankunft in Deutschland beschreibt. 35 weitere einstudierte Lieder drehen sich um das Thema Frieden, ebenso wird über Krieg gesungen.

Das Konzert am Sonnabend, 1. April, beginnt um 19 Uhr im Sozialzentrum des Klinikums, Südstraße 25. Der Eintritt ist frei. Spenden sind aber gern gesehen.

Von Rita Nandy

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