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Politik will K+S Konzepte entwickeln lassen

Wunstorf Politik will K+S Konzepte entwickeln lassen

Die Wunstorfer Umweltpolitiker wollen die Fachleute von K+S und Bergamt in Ruhe Konzepte entwickeln lassen, wie es mit dem Bergwerk Sigmundshall nach dem Ende des Kaliabbaus weitergehen wird. Die AfD hatte darauf gedrängt, sich früh in die Zukunftsplanung einbinden zu lassen.

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Die Wunstorfer Politik will den K+S-Konzern Konzepte für die Zeit nach dem Ende des Kaliabbaus entwickeln lassen.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. "Es gibt einen regelmäßigen Austausch mit uns, aber derzeit ist noch unklar, wie lange der Abbau noch läuft. K+S hat aber angekündigt, externen Sachverstand zu nutzen und auch uns dann einzubinden", sagte Baureferatsleiter Robert Lehmann im Bauausschuss. Steffan Strulik (CDU) und Martin Ehlerding (SPD) warnten davor, jetzt Hektik aufkommen zu lassen und damit Verunsicherung zu schüren. "Es bringt auch nichts, Konzepte für den Papierkorb zu entwickeln", sagte Ehlerding.

Gewerbegebiet: Mit nur einer Gegenstimme befürwortete der Ausschuss die Planungen für Gewerbe östlich der Adolf-Oesterheld-Straße im Gebiet Luther Forst West. Einzig Nicolai Balzer (CDU) warnte davor, einseitig auf Logistikbetriebe zu setzen. Peter Pfadenhauer von der Verwaltung verwies indes darauf, dass in einem nächsten Schritt der Gewerbegebietsentwicklung auch kleinere Flächen für Betriebe geschaffen werden sollen.

Feuerwache Bokeloh-Mesmerode: Nach einem Antrag der CDU wird die Verwaltung noch während der Haushaltsberatungen einige Optionen dafür zusammenstellen. Die CDU will den Bau mit einem Lebensmittelmarkt koppeln, für den die Fläche wegen des notwendigen Abstands zu einem bewaldeten Wall mittlerweile zu knapp geworden ist. Deshalb könnte weiteres Land gekauft werden. Die CDU sieht aber auch eine Fläche an der Straße In den Auewiesen als Option für die Feuerwache an. Dort sollte eigentlich ein Flüchtlingsheim entstehen.

Wahl: Den Bauausschuss leitet in dieser Wahlperiode Kirsten Riedel, die Vorsitzende der rot-grün-gelben Mehrheitsgruppe. Zu ihrer Stellvertreterin wurde die CDU-Fraktionsvorsitzende Christiane Schweer gewählt.

Von Sven Sokoll

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