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Bauverein bekommt Gütesiegel

Wunstorf Bauverein bekommt Gütesiegel

Die niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz hat gestern dem Wunstorfer Bauverein das Niedersächsische Qualitätssiegel für sicheres Wohnen verliehen.

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Große Freude beim Bauverein: Kathrin Zarbock (Bild links, von links), Erika Thake und Michael Nahrstedt nehmen von Justiz-Ministerin Antje Niewisch-Lennartz das Qualitätssiegel für sicheres Wohnen entgegen. Zuvor erläutert Nahrstedt den Gästen die Anlagen im Wohnquartier rund um die Wilhelm-Busch-Straße (Bild oben).
Tugendheim (2)

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Freude und Stolz bei den Vertretern des genossenschaftlichen Bauvereins sind berechtigt. Das Qualitätssiegel ist erstmals nicht für ein Einzelobjekt, sondern für ein gesamtes Wohnquartier vergeben worden. Nach eingehender Prüfung von Fachleuten wird anerkannt, dass der Bauverein im Bereich Wilhelm-Busch-Straße und Nebenstraßen erfolgreich das Bemühen umgesetzt hat, den Bewohnern ein größtmögliches Maß an Sicherheitsgefühl zu geben. Den Anstoß für die Teilnahme an dem Projekt Qualitätssiegel gab Carsten Ens als Vertreter des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachen und Bremen.

Der Bauverein nahm die Aufforderung an und bestand die strengen Prüfungen. 13 Kriterien in den verschiedenen Bereichen galt es zu erfüllen. Vom Keller bis zum Dach und bis in die Gärten haben sich Fachleute den Bereich der 34 Gebäude in sieben Straßen mit 298 Wohnungen angesehen - und waren angetan.

Lob gab es bei den Häusern des Bauvereins in der Wunstorfer Oststadt neben den technischen Einrichtungen auch für lichte Gärten an den Mehrfamilienhäusern, verschließbare Abstellanlagen für Fahrräder, Extra-Abstellplätze für Rollatoren, gut einsehbare Park- und Garagenplätze und Plätze für die saubere Ablage der Müllsäcke.

Aber sehr wichtig sind auch Managementangebote des Trägers. Besonders sticht der Bauvereins-Pavillon an der Wilhelm-Busch-Straße heraus, der sich zur Begegnungsstelle der Mieter entwickelt hat. Direkten Kontakt zum Bauverein können die Bewohner pflegen, wenn es nötig ist. Schließlich hob Ministerin Niewisch-Lennartz das Konfliktmanagement hervor, für die Fälle, in denen es doch mal Unstimmigkeiten gibt.

„Sie sind jetzt Botschafter“, sagte die Ministerin an die Vorstände Michael Nahrstedt und Erika Thake gewandt. Das Siegel habe eine Vorbildwirkung auch für die Bauwirtschaft. Nahrstedt lobte sein Team, vor allem Kathrin Zarbock, die das Thema zu ihrem Projekt gemacht hatte.

Die auf Initiative des Sozialministeriums gegründete Sicherheitspartnerschaft im Städtebau (sie entscheidet über die Vergabe) hat das Ziel, Lebensqualität in den Städten vor allem unter dem Blickwinkel der Sicherheit zu steigern.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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