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Beim Leistungsmarsch punkten 32 Teams

Wunstorf Beim Leistungsmarsch punkten 32 Teams

Es war wieder eine Riesengaudi: Auch beim 10. Leistungsmarsch der Luther Ortsfeuerwehr standen Spiel und Spaß im Vordergrund. 32 Teams mit mehr als 400 Teilnehmern waren am Sonnabend im Ort unterwegs.

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Das Team "Schneewittchen und die großen Zwerge" überquert mit dem Floß den Luther See. Niemand ging über Bord, alle blieben trocken.

Quelle: Christiane Lange-Schönhoff

Luthe. Besonders prämiert wurde die Kostümierung. Im dritten Jahr in Folge sei der Pokal an einen Nachbarschaftstruppe namens "Luthe Colada's" gegangen, teilte der stellvertretende Ortsbrandmeister Jens Borchers mit. Bei den Feuerwehren hatte Wunstorf 2 die Nase vorn, vor Klein Heidorn und Idensen. Von den Vereinen/privaten Gruppen durfte der TSV-Fußball 1 den Pokal mit nach Hause nehmen. Den Platz zwei belegte das Team No Names vor den "Running Chickens".

Schon früh um 9 Uhr ging es für die erste Gruppe auf die sieben Kilometer lange Strecke durch den Ort. Für die zwölf Stationen hatten die Organisatoren etwa drei bis vier Stunden vorgesehen. Den Anfang machte die SPD, ihr folgten im Abstand von jeweils sechs Minuten die weiteren Teams, unter anderem die "Flotten Bienen", "Schneewittchen und die Riesenzwerge", die "Bläck Luthies", "Luther Hechträuber" oder die "Verrückten Muddis". 

Ob an der "Feuchten Meile" im Naturerlebnisbad, bei den "Feuchten Augen" am Luther See oder beim "Donnerbalken" am Arche-Noah-Kindergarten: Jedem Team blieben vor Ort nur wenige Minuten zum Lösen der Aufgaben. War am Luther See für die Überquerung Kraft beim Paddeln gefordert, mussten bei den Löschwichteln mithilfe von selbst gedrehten Videos Begriffe erraten, im Naturbad ein Löschschlauch mit Wasser gefüllt und ein Parcours durchlaufen oder an der Tonkuhle mit Tampons Bierflaschen befördert werden.

Den Luther Leistungsmarsch gibt es jedes zweite Jahr. Dieses Mal organisierten Ortsbrandmeister Martin Ohlendorf, sein Vertreter Jens Borchers und Andreas Schrader das lustige Spektakel. "Ziel unserer Veranstaltung ist es, dass wir im Team gemeinsam Spaß haben, den Ort und uns besser kennenlernen. Wir suchen immer neue Spielideen, manchmal finden wir sie auch beim Fernsehgucken", verrät Ohlendorf schmunzelnd. Die Überquerung des Luther Sees sei fester Bestandteil, aber immer etwas anders, betonte er.

Viel Spaß beim Durchschwimmen des Gewässers hatten in diesem Jahr Sven Ulrich, Julia Schwarz und Christine Grimme. Sie wagten für ihre Teams den Sprung vom Floß ins Wasser. Sie holten damit einen zeitlichen Vorsprung heraus. Der See sei zwar trübe, aber warm, versicherten die Schwimmer gut gelaunt. Fröhlich auf der Strecke war auch die Gruppe "Hauptstraße 10". "Wir sind schon zum dritten Mal dabei und es macht wieder großen Spaß", betonte Martina Eifler. 

Die Planungen für den Leistungsmarsch laufen schon seit Monaten. Mithilfe der vielen Ehrenamtlichen lasse sich die Veranstaltung aber gut meistern. An der Bratwurstbude zum Beispiel stünden nur Eltern der Löschwichtel-Kinder, an den Rallyestationen zahlreiche Feuerwehrkameraden, lobte der Ortsbrandmeister den Einsatz seiner freiwilligen Helfer.

Ausgelassen ging es später am Feuerwehrgerätehaus zu. Dort gab es nicht nur die nötige Verpflegung, sondern am Abend auch eine große Party.

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Von Christiane Lange-Schönhoff und Rita Nandy

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