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Burghardt Seibt erhält Luther Ortspreis

Wunstorf Burghardt Seibt erhält Luther Ortspreis

Zahlreiche seiner Malereien prägen das Luther Ortsbild. Für seine "herausragenden Verdienste für die Dorfgemeinschaft" wurde Burghardt Seibt am Sonnabend im Tennisheim des TSV mit dem Ortspreis der Luther CDU ausgezeichnet. Der Preis wird seit 2007 alle zwei Jahre vergeben.

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Der stellvertretende Vorsitzende der Luther CDU Hein-Gerhard Kück (links) verleiht Blaumaler Burghardt Seibt den Ortspreis.

Quelle: Rita Nandy

Luthe. Beim Frühlingsempfang nannte ihn Laudator Heinz-Gerhard Kück vom Parteivorstand ein "Luther Original". Seibt habe historische Schriftzüge auf Fachwerkbalken wieder erstehen lassen. Er sei für die Kulisse des Schützenfestzelt zuständig und habe unzähligen Festwagen das besondere Etwas verliehen. Auch die Schützenscheiben tragen seine Handschrift. Momentan setzt er eine Idee des Luther Heimatvereins um, verziert Schaltkästen mit Motiven aus dem Dorf.

"17 sind schon fertig", sagt der Preisträger, der sich über die Auszeichnung freut. Der 68-Jährige ist auch in der Flüchtlingsarbeit tätig. Mit ausländischen Kindern bemalt er einen Container des Naturerlebnisbades. Wenn das Wetter es zulässt, werde er seine Arbeit fortsetzen. "Solange ich das kann, mache ich weiter", verspricht er.

Vor der Preisverleihung informierte der Luther CDU-Vorsitzende Andreas Lange noch über die Arbeit des Ortsrats. Er kritisierte beispielsweise die Planungen der Region, einen Radfahrstreifen an der Nienburger Straße einzurichten. Zur "gefühlten Sicherheit" der Radfahrer werde dieser sicherlich nicht beitragen. "Wenn ich mich nicht sicher fühle, setze ich mich ins Auto."

Positives für die Autofahrer hatte Bürgermeister Rolf-Axel Eberhadt zu verkünden. Die Nordumgehung werde in absehbarer Zeit kommen. Mitte 2020 sei mit der Fertigstellung zu rechnen. Hingegen gehe er davon aus, dass er die drei geplanten Streckenausbauten der Bahn nicht mehr erleben werde. Als nächste Investitionen stehen ein neuer Faulturm für das Luther Klärwerk für 4,5 Millionen Euro an. Der Park and Ride-Platz am Bahnhof solle vor Ostern fertig werden, in diesem Jahr noch der Kreisel an der Adolf-Oesterheld-Straße/Albert-Einstein-Straße entstehen.

Auf die bevorstehende Bundes- und niedersächsische Landtagswahl stimmten die Gastredner, der Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt sowie der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner die Besucher ein.

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Von Rita Nandy

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