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Luthe feiert mit viel Gemeinschaftssinn

Wunstorf Luthe feiert mit viel Gemeinschaftssinn

Luthes Ortsbürgermeister Rolf Hoch hatte es bereits angekündigt. Weil sich im Jahr zuvor einige Nachbarn durch die laute Partymusik im Festzelt gestört fühlten, musste die Lautstärke reduziert werden. Das hieß im Klartext: Am Freitagabend gab es Musik nur bis 1 Uhr, ausgelassen gefeiert wurde trotzdem.

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Wir für Luthe: Das Motto ist für die Mitgliedern des Naturerlebnisbad selbstverständlich. Ausgelassen feiern sie mit.

Quelle: Christine Lange-Schönhoff

Luthe. "Schade, dass es Beschwerden gab. Schützenfest ist doch nur einmal im Jahr", meinte auch Kea-Isabel Franz. Die 23-Jährige spielt bei den Fußball-Damen des TSV Luthe und verkaufte am Sonnabend bis 21 Uhr noch Eintrittskarten für den Partyabend mit Royal Flash. Die sorgte von Anfang an für beste Stimmung im Zelt, das sich ab 23 Uhr immer mehr füllte. Ausgelassen tanzten und feierten Jung und Alt gemeinsam bis in die frühen Morgenstunden. "Wo gibt es das sonst?", stellte ein Besucher fest. Noch um drei Uhr war das Festzelt gut gefüllt. 

Viel los auf dem Schützenplatz war schon am Freitagabend mit Vereins-Empfang, Bieranstich und Proklamation. "Es waren alle Vereine vollzählig da. Das war wieder eine tolle Gemeinschaft", lobte auch Renate Segge vom Heimatverein.

Der Höhepunkt des Schützenfestes war wie immer am Sonntagnachmittag. Ab 15 Uhr schien das ganze Dorf auf den Beinen zu sein. Mit ihren bunten und fantasievoll geschmückten Festwagen zogen mehr als 20 Vereine durch die Straßen. Mit dem Motto "Wir für Luthe, gemeinsam sind wir stark" demonstrierten die Luther wieder einmal ihr starkes Zusammengehörigkeitsgefühl.

Auf dem Erntewagen des Luther Heimatvereins nahm in diesem Jahr auch "Blaumaler" Burghardt Seibt Platz. Ihm haben die Schützen seit vielen Jahren ihre wunderschön bemalten Scheiben zu verdanken. Eigentlich wollte Seibt aus persönlichen Gründen in den Ruhestand gehen. Daraus wird aber nichts. "Ja, ich male weiter, die Luther haben mich überredet", sagte er schmunzelnd. Seibt hat den Schützen den Blaumaler-Pokal gestiftet. Dieser löse den Hilke-Pokal ab, sagte der Maler.

Nach dem Umzug wurde bekannt gegeben, dass die Löschwichtel von der Kinderfeuerwehr bei der Wertung der besten Beiträge wieder gewonnen haben und damit ihren Titel verteidigt haben. Auf die nächste Plätze kamen das Naturerlebnisbad und die Jugendfeuerwehr. Die Vertreter des Bades wollten ihren Gewinn allerdings an die Kindergärten spenden.

Für die Löschwichtel nicht so Schönes registrierte eine aufmerksame Bürgerin am Sonnabendvormittag vor der Grundschule. Dort hatte jemand eine von ihnen aufgestellte "Connyfigur" zerstört. "Wer macht denn so etwas, die Kinder sind ganz traurig", sagte Leiterin Stefani Ohlendorf kopfschüttelnd. Ansonsten vermeldete die Polizei ein größtenteils friedliches Fest. Am Freitagabend sei es zu drei Körperverletzungsdelikten und einem Handydiebstahl gekommen, teilte das Polizeikommissariat mit.

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Von Christiane Lange-Schönhoff und Rita Nandy

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