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Beim Nachtkonzert gibt es alte Orgelmusik

Wunstorf Beim Nachtkonzert gibt es alte Orgelmusik

Bei der Reihe Nachtkonzerte gibt es am Freitag, 7. August, ein Orgelkonzert der besonderen Art. Stiftskantorin Claudia Wortmann spielt in der Stiftskirche auf der alten Eduard-Meyer-Orgel Stücke aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

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Stiftskantorin Claudia Wortmann setzt die Reihe der Nachtkonzerte fort.

Quelle: Privat

Wunstorf. In der Stiftskirche erklingt alte Musik. Am Freitag, 7. August, steht beim Nachtkonzert bei Kerzenschein wieder die Eduard-Meyer-Orgel im Mittelpunkt.

Stiftskantorin Claudia Wortmann spielt auf dem Instrument Kompositionen des 16. und 17. Jahrhunderts von Hamburger Organisten. Es werden Stücke von Hieronymus Praetorius (1560-1629), seinem Sohn Jacob (1558-1658) und Heinrich Scheidemann (1596-1663) zu hören sein.

Hieronymus Praetorius übernahm ab 1582 das Organistenamt an der St.-Jacobi-Kirche in Hamburg. Dort arbeitete er bis zu seinem Tode. Er gilt als Mitbegründer der Norddeutschen Orgelschule. Sein Sohn Jacob übernahm 1604 die Organistenstelle. Heinrich Scheidemann war ab 1604 Organist in der St.-Katharinen-Kirche in Hamburg, er und Jacob Praetorius hatten ein Stipendium in Amsterdam. Beide waren Schüler von Jan Pieterszoon Sweelinck, ein Meister des Orgelspiels.

Die Meister, deren Musik in dem Nachtkonzert zu hören sind, hatten schon zu Lebzeiten ein hohes Ansehen. Ihr Können und Schaffen habe große Bedeutung für die Entwicklung der damaligen Musik gehabt, betonte Claudia Wortmann.

Von Christiane Lange-Schönhoff

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