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45-Jähriger blendet Hubschrauberbesatzung

Wunstorf 45-Jähriger blendet Hubschrauberbesatzung

Die Polizei hat einen 45-jährigen Luther ermittelt, der die Besatzung eines Polizeihubschraubers am Montagabend mehrmals mit einem Laserpointer geblendet haben soll. Der Helikopter war dort unterwegs, weil die Beamten nach einer vermisst gemeldeten Seniorin suchten.

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Die Besatzung eines Polizeihubschraubers ist geblendet worden.

Quelle: Bernd Mossmann

Luthe. Dazu waren sie mit der Maschine des Typs MD 900 gegen 19.30 Uhr an der Bundesstraße 441 bei Luthe unterwegs. Die Besatzung aus einem 54-jährigen Pilot und einem 51 Jahre alten Flugtechniker wurde von dem roten Strahl geblendet, blieb dabei aber unverletzt.

Sie konnten das Haus ausfindig machen, aus dem der Strahl kam, und verständigten die Kollegen von der Wunstorfer Wache. Diese rückten nach Luthe aus und konnten dort den Laserpointer tatsächlich sicher stellen. Wie sich herausstellte, hatte ein 45-jähriger Hausbewohner ihn benutzt. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr gegen ihn ein.

Die Polizeidirektion Hannover warnt in dem Zusammenhang davor, Fahrzeugführer aller Art zu blenden. Besonders bei Flugzeugen und Hubschrauber kann das schwere Folgen haben. Deshalb müssten die Verursacher sich auch strafrechtlich verantworten.

Eine umherirrende Seniorin war den Beamten aus dem Bereich der Autobahn gemeldet worden, ohne dass die Polizei erfuhr, um wen es sich dabei handelte. Die Suche nach ihr, die daraufhin eingeleitet wurde, blieb nach Angaben von Polizeisprecher Holger Hilgenberg aber erfolglos.

Von Sven Sokoll

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