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Asbesthalde unter ständiger Beobachtung

Wunstorf Asbesthalde unter ständiger Beobachtung

Bürger sorgen sich, ob die Arbeiter auf der Asbesthalde genug geschützt sind. Die Region Hannover erreichen Nachfragen zu fehlender Schutzkleidung oder aufgewirbeltem Staub. Nun äußerte sich Regions-Pressesprecher Klaus Abelmann: Es habe keine Auffälligkeiten bei der Asbestfasermessung gegeben.

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Die erste Gabionenwand an der Asbesthalde steht.

Quelle: Rita Nandy

Luthe. Bei der Region weist Pressesprecher Klaus Abelmann auf verschiedene Schutzvorkehrungen für die Bevölkerung und Bauarbeiter hin. So gebe es beispielsweise strengen Auflagen hinsichtlich der Schutzbekleidung. Vollbartträger dürften nicht im Schwarzbereich (kontaminierten Bereich) arbeiten, weil ein ausreichender Schutz durch Masken nicht möglich sei. Baumaschinen, wie Bagger und Raupe, seien mit einer speziellen Filteranlage ausgestattet. Müsse ein Mitarbeiter seine Maschine verlassen, lägen Schutzanzug und Maske in der Fahrerkabine.

Wenn Material freigelegt werde, könne es auch mal stauben. "Verstaubungen sind auch in Bereichen möglich, die kein Asbest enthalten", teilt der Regionssprecher mit. Dazu gehörten Baustraßen. Bei 45 Terminen zur Asbestfasermessung am Zaun des Sanierungsgeländes habe es bisher keine Auffälligkeiten gegeben. Allerdings wurde der Grenzwert von 500 Fasern pro Kubikmeter bei der jüngsten Messung am 7. Juli mit 499 Fasern pro Kubikmetern erreicht. Zu dem Zeitpunkt wurde direkt an der Messstelle gearbeitet. Ansonsten lagen sie meist unter 200. Bei Messungen in der Umgebung lag der höchste gemessene Wert bei 77 Fasern pro Kubikmeter. Die Daten sind unter hannover.de unter dem Stichwort Fulgurit nachzulesen. Die regelmäßige Befeuchtung werde regelmäßig von der örtlichen Bauüberwachung, der Region Hannover und auch dem Gewerbeaufsichtsamt kontrolliert. Es würden nicht ständig große Mengen versprüht, weil ansonsten das Material ins Fließen kommen könne.

Derzeit wird auch an der Stabilisation der Haldenwände gearbeitet. Erste Gabionen, mit Steinen gefüllte Drahtkäfige, bilden eine Mauer an der Südgrenze. Auch zur Bahnseite soll eine stützende Wand entstehen. Wenn die Drahtkäfige stehen, kann mit dem Ausrollen der Kunstoffdichtbahnen begonnen werden. 

Wenn die Erschütterungen im Erdreich aufhören, könne auch mit der Reparatur der Adolf-Oesterheld-Straße begonnen werden. Ein genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest.

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Von Rita Nandy

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