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Betrugsversuch an 70-Jähriger

Wunstorf/Garbsen Betrugsversuch an 70-Jähriger

Gerade noch mal Glück gehabt: Eine 70 Jahre alte Wunstorferin ist fast Opfer eines Betrugsversuches geworden. Die Frau erhielt am Dienstag einen Anruf aus der Türkei, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass sie dort gekauften Schmuck nicht verzollt habe. Die 70-Jährige durchschaute aber den Betrug.

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Quelle: dpa/Symbolfoto

Wunstorf. Die Frau erhielt am Dienstag einen Anruf aus der Türkei. Dort habe sie in einem Geschäft vor Jahren während eines Urlaubes Goldschmuck gekauft, wusste der Anrufer, der sich mit Namen und Doktortitel vorstellte. Er hielt der Wunstorferin vor, den Schmuck seinerzeit nicht verzollt zu haben. Nun seien die Behörden dem Geschäft in der Türkei auf der Spur, es gebe große Schwierigkeiten, berichtete der unbekannte Anrufer weiter sinngemäß.

Die Lösung verriet er aber auch sogleich: Die Frau müsse erneut 1500 Euro zahlen, mit neuer Quittung gebe es dann keine Probleme. Dazu forderte der Anrufer sie auf, zu einem Mini-Shop in Garbsen zu fahren. Dort könne sie eine Sofortüberweisung mit einem Transferinstitut tätigen.

Die Frau gehorchte den Anweisungen und begab sich zu dem Kiosk in Garbsen. Allerdings riet der Betreiber ihr, nichts zu unternehmen. Er habe in der Vergangenheit mehrfach ältere Damen an seinem Kiosk gehabt, die später beklagten, einem Betrüger auf den Leim gegangen zu.

Zwar gibt es solche Überweisungsdienste für schnelle Transferaktionen ins Ausland - sie werden aber auch von Betrügern genutzt. Die 70-Jährige allerdings überwies kein Geld.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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