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Bischofsmütze ist beim Falten sehr gefragt

Steinhude Bischofsmütze ist beim Falten sehr gefragt

Früher war es kein seltener Anblick in Steinhudes Stuben: Frauen weben am Webstuhl. Heutzutage beherrschen immer weniger dieses alte Handwerk. Beim Flachsfest konnten Besucher des Fischer- und Webermuseums am Wochenende Frauen beim Weben zuschauen.

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Christina Tietze (von links), Susanne Kramer und Ursula Weck schauen Karoline Bartholdy, Dekorateurin der Weberei Seegers, beim Serviettenfalten zu.

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. Eine andere Kunst, die des Serviettenfaltens, stand im Mittelpunkt des Angebots der Weberei Seegers. Das Unternehmen beteiligte sich erstmals an dem Fest. Gefragt war bei den Kunden die sogenannte Bischofsmütze mit ihren zwei Spitzen. Darauf war Dekorateurin Karoline Bartholdy gar nicht vorbereitet. „Ich musste kurz noch einmal nachschauen“, gab sie zu. Gefragt waren aber auch die Seerose und die Serviettentasche. Gerne nahmen die Besucher die ausgedruckten Anleitungen mit. „Sehr nett“, fand Familie Risse das Flachsfest. Vater Micha Risse staunte, dass seine Kinder sogar eine Stoffserviette und nicht nur Papier bedrucken durften. Zuvor waren die Urlauber aus Köln bereits in den Steinhuder Museen.

Dort konnten die zahlreichen Besucher unter anderem Karola Dettmeier beim Leinenspinnen zuschauen. „Vor allem Gefühl ist dafür nötig“, erklärte sie.

Die Lüdersfelderin findet es wichtig, das alte Handwerk auch weiterzugeben. Seit wenigstens 30 Jahren gehe sie ihrem Hobby nach. Erst kurz dabei ist die Steinhuderin Ingrid Schulz, die an einem Trittwebstuhl einen Rautenköper, ein schwieriges Rautenmuster, webte. Ein besonderer Hingucker war auch der Gewichtswebstuhl im Eingangsbereich.

Von Rita Nandy

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