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Zukunft für Vion-Gelände ist festgeschrieben

Wunstorf Zukunft für Vion-Gelände ist festgeschrieben

Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt und Vertreter Toine Manders als Anwalt der Firma Progessu haben eine gemeinsame Absichtserklärung für die Bebauung des früheren Vion-Geländes unterzeichnet. Ein städtebaulicher Wettbewerb wird dazu bald gestartet.

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Die erste Unterschrift für die Zukunft des Vion-Geländes ist gesetzt: Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt (links) und Toine Manders.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Die Prozedur war nur kurz, der niederländische Anwalt Toine Manders konnte zügig wieder in sein Heimatland fahren. Im Dienstzimmer des Bürgermeisters unterzeichneten Manders und Eberhardt den so genannten Letter of Intent. Darin wird die feste Absicht bekundet, aus der Industriebrache am Luther Weg ein Wohnquartier zu machen.

Der erste Schritt dazu ist in Arbeit. Wie Baureferent Robert Lehmann sagte, wird das in Coesfeld ansässige Unternehmen Wolters und Partner damit beauftragt, einen städtebaulichen Wettbewerb auszuloben. Zehn bis 15 Büros sollen aufgefordert werden, Entwürfe zu erstellen und die Wirtschaftlichkeit des Unterfangens darzustellen. Im Herbst soll das Preisgericht tagen und einen Entwurf auswählen.

"Wie wollen einen schönen und zukunftsfähigen Plan machen und wir schaffen das", gab sich Manders optimistisch. Wunstorfs Bürgermeister sieht das auch so, das Gelände - seit Ende des 19. Jahrhunderts Standort für Lebensmittelverarbeitung - habe Potenzial und sei als Wohngebiet zu vermarkten. Beide unterzeichneten gestern auch den Vertrag zur Kostenteilung für den Wettbewerb. Maximal 50000 Euro zahlt jede der Vertragsparteien. Die Stadt hofft noch auf einen Zuschuss der Region.

Das Plangebiet wird über das reine Vion-Grundstück hinaus bis zur Blumenauer Straße erweitert. Auch das als Flüchtlingsunterkunft genutzte frühere Vion-Verwaltungsgebäude am Luther Weg ist Teil des Planes. Dieses Gebäude gehört der Stadt, das restliche ehemalige Vion-Gelände hatte die Firma Progressu Mitte 2014 gekauft. Wenn alles klappt, könnte Ende 2018 die ersten Grundsteine für neue Wohnhäusern gelegt werden.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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