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Bürgermeister erinnert an Juden-Deportation

Wunstorf Bürgermeister erinnert an Juden-Deportation

Die Juden haben damals keine Chance gehabt und konnten nicht flüchten und um Asyl bitten. Sie wurden deportiert und in Vernichtungslager gebracht. Das auch aus Wunstorf. An die erste Deportation von Wunstorfer Juden am 15. Dezember 1941 erinnerte die Stadt am Dienstag mit einer kleinen Gedenkfeier.

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Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt und die Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, Ingrid Wettberg, legen einen Kranz am Mahnmal nieder.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt leitete aus seinen eingangs zitierten Worten die besondere Verpflichtung der Deutschen ab, heute Menschen Asyl zu gewähren, die vor Krieg und Tod fliehen. Der Nationalismus war früher Katalysator für Intoleranz und Völkermord, sagte Eberhardt. Ihn besorgt, dass Rechtspopulismus heute wieder um sich greift. Nur eine völkerübergreifende Zusammenarbeit könne den Frieden sichern. Während der kleinen Feierzeremonie legte Eberhardt zusammen mit der Vorsitzenden der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, Ingrid Wettberg, einen Kranz am Mahnmal an der Abtei nieder. Schüler des Hölty-Gymnasiums lasen die Namen der damals deportierten Wunstorfer Juden vor.

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