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Teilnehmer für Vion-Wettbewerb stehen fest

Wunstorf Teilnehmer für Vion-Wettbewerb stehen fest

Mit der Auswahl der 15 Teilnehmer ist in der vergangenen Woche der städtebauliche Wettbewerb für die weitere Entwicklung des früheren Vion-Geländes in die nächste Phase gegangen. Nach einem Einführungskolloquium am 3. November können die ausgewählten Büros in die kreative Phase gehen.

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Mit einem städtebaulichen Wettbewerb soll das ehemalige Vion-Gelände überplant und zum Wohngebiet werden.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Auf dem sechs Hektar großen Areal hatte die Firma Vion vor gut zwei Jahren ihre Lebensmittelproduktion eingestellt. Wegen der Lage zwischen Wohngebieten und Verkehrstrassen erscheint nicht denkbar, dort weiterhin Gewerbe zu betreiben. Das Unternehmen Progresu, das mittlerweile Eigentümer ist, und die Stadt haben deshalb vereinbart, eine neues Konzept zu suchen, bei dem Wohnen im Vordergrund steht - und zwar in dem Wettbewerb, den beide gemeinsam initiiert haben. Der Stadt gehört noch das frühere Verwaltungsgebäude. Den Partnern ist aber bewusst, dass die Planer besondere Lösungen für den Lärmschutz finden müssen. "Wir sind natürlich insgesamt sehr gespannt, welche Ideen jetzt kommen", sagt Stadtsprecher Alexander Stockum.

Nach dem Bewerbungsschluss konnten Stadt und Progresu jeweils drei Favoriten vorab auswählen. Weil von den zehn verbleibenden Bewerbungen eine die formalen Voraussetzungen nicht erfüllte, konnten die dann noch freien Plätze genau ohne Losen besetzt werden. Bis Mitte Januar sollen die Büros aus ganz Deutschland ihre Ergebnisse vorlegen, die ein Preisgericht am 16. Februar bewertet. Es besteht aus Architekten und Stadtplanern und einem Vertreter der Firma Progresu, die das Gelände gekauft hat. Die Stadt vertritt Baureferatsleiter Robert Lehmann gemeinsam mit zwei Ratspolitikern.

Insgesamt 45.000 Euro können am Ende an Preisgeldern ausgeschüttet werden. Die Region Hannover unterstützt die Suche nach neuen Perspektiven finanziell. Die Moderation des Verfahrens hat das Büro Wolters Partner aus Coesfeld übernommen. Geplant ist, die Ergebnisse im Frühjahr nächsten Jahres auszustellen. "Danach wird der Siegerentwurf aber nicht automatisch umgesetzt", betont Stockum. Die Politik behält das letzte Wort und kann dazu auch Ideen aus mehreren Entwürfen kombinieren.

Von Sven Sokoll

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