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Totes Moor ist genug vor Flügen geschützt

Wunstorf Totes Moor ist genug vor Flügen geschützt

Das Bundesverkehrsministerium will keine weiteren Regelungen erlassen, um das Naturschutzgebiet Totes Moor vor Überflügen zu schützen. Damit bestätigt es die Region, dass seine Naturschutzverordnung dafür ausreiche. Das hat der Erste Regionsrat Axel Priebs im Umweltausschuss der Region mitgeteilt.

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Das Bundesverkehrsministerium hält keine weiteren Regelungen für notwendig, um das Naturschutzgebiet Totes Moor vor Überflügen zu schützen.

Quelle: Patricia Chadde

Großenheidorn. In der Verordnung steht bereits, dass Freizeit-Flieger bis zu 50.000 Euro Bußgeld zahlen müssen, wenn sie den festgelegten Schutzraum über dem Naturschutzgebiet verletzen. Das Ministerium betont aber auch, dass der Flugverkehr, den es seit langem über dem Gebiet gibt, Brut- und Rastvögel nicht gefährdet habe.

Regelrechte Flugbeschränkungsgebiete setzt die Bundesregierung nur zur Gefahrenabwehr fest, nicht aber um die Natur zu schützen. Das Ministerium hat aber angeboten, die Piloten über die Regelungen der Region zu informieren. Dafür könnten die Bestimmungen zum Toten Moor im Luftfahrthandbuch veröffentlicht werden.

Nach der Verordnung müssen die Flugzeuge im Naturschutzgebiet und in einem Abstand von weniger als 500 Metern eine Flughöhe von 600 Metern nicht unterschreiten und dürfen auch nicht starten oder landen. Weil es anfangs Irritationen um den nahen Fliegerhorst Wunstorf gab, wurde ein Hinweis auf die Sonderrechte der Bundeswehr ergänzt.

Von Sven Sokoll

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