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CDU will bei Wache und Platz keine Eile

Wunstorf CDU will bei Wache und Platz keine Eile

Bei ihrer Haushaltsklausur hat die CDU-Ratsfraktion die Rangfolgen für die nächsten Jahre definiert - und sieht einige Wünsche zurückhaltender als die Mehrheitsgruppe aus SPD, FDP und Grünen. Beispiel Barneplatz: "Das hat für uns keine Priorität", sagt die Fraktionsvorsitzende Christiane Schweer.

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Der Barneplatz soll neu gestaltet werden.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Natürlich müsse dort etwas geschehen, aber die Verwaltung können sich neben der Entwicklung des früheren Vion-Geländes nicht auch gleichzeitig auch noch mit weiteren Wettbewerben für die Barne oder auch für das Freibadgelände beschäftigen. "Und die Finanzlage sieht bei 15 Millionen Euro neuer Kredite ja wirklich im Moment nicht gut aus", betont die finanzpolitische Sprecherin Ulrike Hansing.

Die von der Mehrheit geforderte gemeinsamen Feuerwache für Bokeloh und Mesmerode südlich der Mesmeroder Straße will die CDU weiter unbedingt mit einem Lebensmittelmarkt koppeln. Sie will dazu ein neues Einzelhandelsgutachten abwarten und sieht auch aus Sicht der Feuerwehren noch keinen großen Handlungsdruck. Ein Problem ist noch, dass die Naturschutzbehörde einen bewachsenen Wall am Rand mittlerweile als Wald betrachtet. Dazu sind Abstände einzuhalten, was noch einmal den Flächenbedarf vergrößert.

Als gute Idee betrachtet die CDU den möglichst schnellen Bau eines Kunstrasenplatzes für rund eine halbe Million Euro auf dem bisherigen B-Platz in Luthe, der gemeinsam mit dem TSV und Zuschüssen des Landessportbundes realisiert werden könnte. Davon könnten auch andere Verein profitieren.

Ähnlich wie die Gruppe um die SPD sieht die Union es als sinnvoll an, in einem übergreifenden Konzept für das Hölty-Gymnasium gleichzeitig eine Mensa zu schaffen und die Probleme des Oberstufengebäudes zu lösen. Dabei sollen Synergieeffekte erreicht werden, indem die Schule den Mensasaal über den Tag auch anders nutzt.

Geld fordert die CDU im nächsten Jahr außerdem für einen barrierefreien Zugang zur Mehrzweckhalle Großenheidorn, für eine Sanierung von Wirtschaftswegen in Luthe und für die Mole im Westteil der Steinhuder Promenade, die an eigenen Teilen bröckelt. Der Charakter soll dabei erhalten bleiben.

Bei der Zusammenkunft in Walsrode hat die Fraktion sich auch grundsätzlich über die Arbeit der nächsten Monate verständigt. "Die erste Priorität behält dabei, Bauland in allen Ortsteilen zu forcieren", sagt Schweer. Straßen sollen so gebaut werden, dass später keine Folgekosten entstehen, etwa wegen schnell abgefahrener Hochbords. Anlieger sollen so früh wie möglich darüber im Bild sein, wenn in den nächsten Jahren Beitragszahlungen auf sie zukommen.

Von Sven Sokoll

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