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CDU begrüßt Nachdenken über Parkplätze

Wunstorf CDU begrüßt Nachdenken über Parkplätze

Die CDU-Ratsfraktion hat begrüßt, dass die Ampelkoalition sich intensiv mit dem Parkplatzproblem in der Kernstadt beschäftigen will. Die Fußgängerzone und die Geschäfte in ihr könnten nur weiter florieren, wenn die Kunden sie auch bequem erreichen. Ein Parkdeck könnte eine Lösung sein.

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Der überlastete Parkplatz am Nordwall in Wunstorf könnte mit einem Parkdeck überbaut werden.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Entstehen könnte das nach jüngsten Vorstellungen der Gruppe aus SPD, Grünen und FDP auf dem Nordwall-Parkplatz. Die CDU nimmt aber für sich in Anspruch, das schon seit Jahren gefordert zu haben. Gemeinsam mit Anliegern und der Werbegemeinschaft habe sie immer auf die fehlenden Parkplätze in der Innenstadt hingewiesen. "Wir hoffen, dass die Ankündigung jetzt ernst gemeint ist", sagte Ratsherr Nicolai Balzer.

Denn mit dem Abriss des Supermarktes an der Küsterstraße drohe auch noch der Verlust von rund 50 Parkplätzen, die öffentlich genutzt werden konnten. Balzer sieht deshalb auch nicht, dass ein Parkdeck am Nordwall die Probleme alle lösen könnte. Auch auf dem Parkplatz an der Bauverwaltung ließen sich mehrere Parkebenen bauen.

Die Parkprobleme in der Innenstadt werden unterdessen ab März auch zum Gegenstand einer Untersuchung zum Verkehrsmanagement, die Studenten der Ostfalia-Hochschule in Wunstorf vornehmen werden. Professor Wolf-Rüdiger Runge hatte auf Einladung der Grünen das Angebot dafür im Mai dem damaligen Umweltausschuss gemacht, der positiv reagierte.

Baureferatsleiter Robert Lehmann berichtete nun im umbenannten Bauausschuss, dass die Verwaltung sich mittlerweile mit der Hochschule auf fünf Themenbereiche geeinigt hat. Neben den Parkplätzen in der Kernstadt sind das auch die Parksituation in Steinhude, die Situation für Pendler am Bahnhof, zu hohe Geschwindigkeiten an Ortseingängen und stark belastete Straßen. Zu den umfangreichen Recherchen der Studenten werden auch Bürgerbefragungen gehören. "Die Ergebnisse sollen im Juli vorgelegt werden", kündigte Lehmann an. Die Stadt erhofft sich hilfreiche Erkenntnisse, auf denen sie weiter aufbauen kann.

Ein anderer Lehrstuhl der Hochschule wird sich außerdem mit Verkehrslösungen für das Gewerbegebiet Süd beschäftigen. Dabei wird es unter anderem um Jobtickets und Mitfahrbörsen gehen, die den Beschäftigten den Weg zur Arbeit erleichtern.

Von Sven Sokoll

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