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CDU ist nach Wahl nicht so richtig zufrieden

Wunstorf CDU ist nach Wahl nicht so richtig zufrieden

Die Ergebnisse der Kommunalwahl hat die CDU in einer Mitgliederversammlung unterschiedlich bewertet. Während der Stadtverbandsvorsitzende Martin Pavel bei schwierigem Umfeld positiv sieht, dass das Ratsergebnis gehalten werden konnte, klang die neue Fraktionsvorsitzende Christiane Schweer anders.

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Axel Brockmann (rechts), hier ein Bild aus seinem Regionswahlkampf von 2014, wird künftig einer der Stellvertreter von Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt.

Quelle: Tugendheim.A

Sven Sokoll. "Das Ergebnis von 13 Mandaten kann für uns nicht zufriedenstellend sein", sagt sie. Pavel betonte aber, dass die CDU auch über ihren Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt weiterhin ihren Einfluss geltend machen könne.

Schweer berichtete aus den Gesprächen mit der SPD-geführten Mehrheitsgruppe, dass die CDU den Posten des dritten stellvertretenden Bürgermeisters besetzen kann und den früheren Regionspräsidenten-Kandidaten Axel Brockmann dafür vorschlagen wird. Für die Ratsarbeit gab sie als Ziel aus, die Anliegen der Bürger ernst zu nehmen und die Arbeit der Fraktion nach außen hin wirksamer zu verkaufen. Sie berichtete, dass der neue gewählte Per Eggers sein Ratsmandat wieder abgegeben hat, weil sein Arbeitgeber Radio 21 es mit journalistischer Tätigkeit nicht als vereinbar ansieht.

Pavel erkannte an, dass die SPD anders als vor fünf Jahren bereit ist, der CDU Stellvertreter-Posten bei den Ortsbürgermeistern zuzugestehen, wenn die Sozialdemokraten die Mehrheit stellen. Entsprechende Absprachen gibt es für Ulrike Hansing in der Kernstadt, die SPD-Mann Thomas Silbermann vertreten soll. In Kolenfeld wird Karl-Peter Philipps zum Stellvertreter von Karsten Grobe.

Als positiv hob Pavel die Ortsratsergebnisse in Bokeloh und Blumenau hervor, wo die CDU mit Matthias Waterstradt und Dagmar von Hörsten die Ortsbürgermeister stellen kann. Ärgerlich sei indes, dass trotz guter Ergebnisse Christiane Schweer in Steinhude und Manfred Wenzel in Großenheidorn wohl nicht zum Zuge kommen.

Auch die nahende Bundestagswahl warf schon ihre Schatten voraus: Die Mitglieder wählten Delegierte, die am 1. Februar über den Direktkandidaten entscheiden sollen. Der bisherige Abgeordnete Hendrik Hoppenstedt, der 2013 das Direktmandat errang, ist bisher als einziger Kandidat bekannt. "Unser Ziel muss es sein, dass Mandat wieder direkt zu gewinnen", sagte er.

Von Wunstorf

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