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CDU will in Wunstorf etwas bewegen

Wunstorf CDU will in Wunstorf etwas bewegen

15 Sitze plus x: Diese Ziel hat CDU-Ratsfraktionschef Jörg Uebelmann am Donnerstagabend für die anstehende Kommunalwahl ausgegeben, damit die Partei etwas bewegen kann. Bislang sind es 13. Beim Wahlkampfauftakt in Alten's Ruh wurde vor rund 40 Anhängern auch das Wahlprogramm vorgestellt.

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Eröffnen für die CDU die heiße Phase des Wahlkampfs (von links): Regions-Spitzenmann Manfred Wenzel, Parteichef Martin Pavel, gemeinsam mit Axel Brockmann auch Rats-Spitzenkandidat, und Ratsfraktionschef Jörg Uebelmann.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Als "wichtigste Wahl überhaupt" bezeichnete der Parteivorsitzende Martin Pavel die Kommunalwahl, bei der die CDU nicht nur die rot-grüne Ratsmehrheit beenden, sondern auch in der Riege der Ortsbürgermeister stärker präsent sein will als bisher zu zweit.

Die wichtigsten Aussagen ihres Wahlprogramms für Wunstorf hat die Partei in eine Broschüre gefasst, die an alle Haushalte verteilt wird. In Verkehrsfragen spricht sie sich dafür aus, die Nordumgehung schnell zu realisieren und generell Kreisel gegenüber Ampelkreuzungen zu bevorzugen. Das ehemalige Freibadgelände soll nur behutsam entwickelt werden, die grüne Lunge erhalten bleiben. Das Gewerbegebiet Süd soll mit der Option auf Kanal- und Gleisanschluss kommen, ebenso neue Wohnbauflächen. In der Innenstadt stellt die Partei sich vor, die Südstraße aufzuwerten und am Nordwall mit einem Parkdeck weitere Parkflächen zu schaffen. Die Sportstätten sollen weiter saniert werden und in Luthe ein neuer Kunstrasenplatz für alle Vereine entstehen.

Trotz aller Demonstrationen spricht die CDU sich dafür aus, der Wohnwelt weiterhin nur die untere Etage des Gebäudes am ZOB zuzugestehen. Alle Grundschulen  sollen zu Ganztagsschulen werden, in der Barne eine neue Sporthalle entstehen und das Oberstufen-Gebäude des Hölty-Gymnasiums saniert oder ersetzt werden. Weitere Baumschutz-Satzungen lehnt die Partei ab. Und alles steht unter der Bedingung solider Finanzen, für die auch weiterhin ein starker Wirtschaftstandort notwendig ist. Und die auch Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt in der Versammlung bei allen künftigen Ratspolitikern anmahnte.

Keine Gespräche mit der AfD

Regions-Spitzenkandidat Manfred Wenzel sprach bei den Regionsthemen auch über die neue Konkurrenz AfD. "Wir wollen keine Parteien, die polarisieren. Deshalb ist die AfD ebenso wie auch  die Linke kein Gesprächspartner für uns." Die Wähler sollten daran denken, dass sie mit den Ergebnissen einer Protestwahl fünf Jahre lange leben müssen. Auch Eberhardt wünschte sich, dass die Wahl im Rat weiterhin ein Klima mit sich bringt, in dem die Probleme konstruktiv gemeinsam gelöst werden.

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Von Sven Sokoll

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