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Tunnel könnte Wartezeiten an Bahn reduzieren

Wunstorf Tunnel könnte Wartezeiten an Bahn reduzieren

Lange Wartezeiten an der Schranke, starker Lärm und die Aussicht auf steigende Belastungen haben die CDU am Donnerstag veranlasst, ihren Bundestagsabgeordneten Hendrik Hoppenstedt zu einem Ortstermin an den Bahnübergang Luther Weg zu bitten.

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Ortstermin von CDU-Politikern am Bahnübergang Luther Weg: Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt (von links), der Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt, Nicolai Balzer, Klaus Elsner, Ulrike Hansing und Manfred Gröne.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Die Straße ist eine wichtige Verbindung zwischen der Oststadt und dem Zentrum, aber auch ein viel genutzter Schulweg. "Aber dass hier fünf bis sechs Züge hintereinander fahren, ist keine Seltenheit", sagte der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Klaus Elsner.

Wenn durch den geplanten Ausbau der Bestandsstrecken im nördlichen Niedersachsen allein bis zu 40 Güterzüge mehr am Tag die Stelle passieren, werde sich das Problem weiter verschärfen. Deshalb müsse der Überweg umgebaut werden, so die Forderung. "Wir sollte allerdings realistisch bleiben", sagte Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt. Und das bedeute, zunächst vor allem einen Tunnel für Radfahrer und Fußgänger zu fordern.

Am Frachtweg besteht das Problem in gleicher Weise, es würde allerdings gelöst, wenn die Nordumgehung auf dem Straßenweg bald gebaut wird. Sie sieht eine Kreuzung der Bahnstrecke ohne Wartezeiten vor.

Nach dem Modell des Dialogforums Schiene für den ganzen Bereich zwischen Hannover, Bremen und Hamburg, das die so genannte Alpha-E-Variante mit dem Streckenausbau beschlossen hatte, wird nun abschnittsweise mit allen Beteiligten diskutiert, wie die Lösungen im Detail aussehen müssen. Angefangen hat der Prozess für den Bereich Rotenburg/Verden. "Für Wunstorf/Neustadt wird es wohl im nächsten Jahr so weit sein", nimmt Hoppenstedt an.

Gut sei, dass Bund und Bahn bereits zugesagt hätten, bei den Planungen die Standards für Neubaustrecken einzuhalten "Das wird zu signifikant mehr Lärmschutz führen." Für Eberhardt führt das zu der Frage, ob der Bund sich dann nicht auch an der hohen Wand beteiligen wird, die eine wichtige Voraussetzung für Wohnen auf dem früheren Vion-Gelände ist.

Hoppenstedt berichtete auch, dass der Umbau auch die Umrüstung der Güterwaggons auf eine leisere Fahrwerkstechnik fördert, ehe sie 2021 ganz zur Pflicht werden wird. "Das bringt eine riesige Entlastung", ist er sich sicher.

Ausstellung zu Vion-Bebauung geplant

Die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs für die weitere Entwicklung des Vion-Geländes werden in einer Ausstellung vom 27. März bis 7. April in der Hauptstelle der Stadtsparkasse während der Öffnungszeiten zu sehen sein. Das hat der städtische Baureferatsleiter Robert Lehmann am Donnerstag im Bauausschuss mitgeteilt. Künftig soll dort vor allem gewohnt werden.

Von Sven Sokoll

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