Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Gute Chancen für das Mehrgenerationenhaus

Wunstorf Gute Chancen für das Mehrgenerationenhaus

In Wunstorf soll ein Mehrgenerationenhaus entstehen. Im Gespräch mit Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt, Vertretern der Diakonischen Altenhilfe Leine-Mittelweser und dem Superintendenten Michael Hagen räumte die parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks dem Projekt gute Chancen auf Förderung ein.

Voriger Artikel
SPD fordert Wohnraumkonzept
Nächster Artikel
450 Schüler schwimmen, laufen und radeln

Joachim von der Osten (von links) und Dagmar Brusermann von der Diakonischen Altenhilfe Leine-Mittelweser setzen sich gemeinsam mit der parlamentarischen Staatssekretärin Caren Marks, Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt und Superintendent Michael Hagen für die Entstehung eines Mehrgenerationenhauses ein.

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. Um 300 000 Euro habe der Haushaltsausschuss des Bundestages den Etat zur Finanzierung von bundesweit zehn weiteren Mehrgenerationenhäuser Ende vergangenen Jahres aufgestockt, berichtet die Bundestagsabgeordnete. Aus diesem Topf wird auch eine sogenannte "Pretestphase" finanziert.  Der Vorlauf für das Mehrgenerationenhaus, das ab 2017 in der bisherigen Begegnungsstätte an der Bäckerstraße an den Start gehen soll. Träger des Projekts ist die Diakonische Altenhilfe Leine-Mittelweser. Mit im Boot sind neben der Stadt Wunstorf auch der Kirchenkreis sowie der Diakonieverband Hannover-Land.

Wunstorf ist niedersachsenweit die einzige Stadt, die den Zuschlag für diese Vorbereitungszeit erhalten hat. Auch die Unterlagen für das mittlerweile dritte Aktionsprogramm Mehrgenerationenhaus, das nächstes Jahr startet, sind bereits eingereicht. Wenn alle Formalien und inhaltlichen Aspekte erfüllt seien, räumt Caren Marks dem Projekt beste Chancen ein, bewilligt zu werden.

Obwohl derzeit freiwillige Leistungen der Stadt zurückgefahren werden, waren sich alle Ratspolitiker einig, das Mehrgenerationenhaus finanziell zu unterstützen. "Der Mehrwert für die Stadt ist erheblich größer", sagte der Bürgermeister.

Ziel des Mehrgenerationenhauses ist, viele bereits bestehende Initiativen und Einrichtungen zu vernetzen und unnötige Überschneidungen zu verhindern. Als fester Ort dient das offene Wohnzimmer - ein offener Treffpunkt - an der Bäckerstraße und virtuell werden Kernstadt und Barne mit ihren Angeboten verbunden. Ziel ist das Miteinander der Generationen zu fördern, aber auch die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund oder Fluchtgeschichten.

Von Rita Nandy

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sou12065oi1e3senhn4
Engelsflügel haben es in Innenstadt geschafft

Fotostrecke Wunstorf: Engelsflügel haben es in Innenstadt geschafft