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City kann Impulse gebrauchen

Wunstorf City kann Impulse gebrauchen

Auch wenn es um die Fußgängerzone Wunstorf insgesamt gut bestellt ist und Leerstände selten sind, gibt es noch Einiges zu verbessern. Das hat der Finanz- und Wirtschaftsausschuss der Stadt bei einem Rundgang festgestellt.

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Der Werbegemeinschafts-Vorsitzende Uwe Elsner (von rechts) und Wirtschaftsförderer Uwe Schwamm berichten dem Finanzausschuss über die Lage der Fußgängerzone.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. In der Langen Straße brummt es mittlerweile fast zu jeder Tageszeit, doch in der Nord- und Südstraße sind weniger Bummler unterwegs. Wirtschaftsförderer Uwe Schwamm nannte aber ein Beispiel, wie sich Abschnitte durchaus aufwerten lassen: Für das Ende der Fußgängerzone auf der Langen Straße sei das mit den Neueröffnungen von C&A, Kunterbunt und Fischer gelungen.

In der Nordstraße könnten die geplanten Neubauten des Unternehmers Günter Gonsior auch einen Impuls geben. „Moderne Läden mit vernünftigen Größen sind wichtig - egal wie man es stadtplanerisch sieht.“ Denn gegen erste Entwürfe hatten sich Bedenken geregt. Doch auch der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Uwe Elsner, begrüßt die Initiative.

In der Südstraße gibt es nach Schwamms Einschätzung das Problem, dass viele Fassaden zu einem unbelebten Eindruck führen, auch das Stadttheater. Ein Neubau-Projekt ist für den weiteren Verlauf der Straße noch in Arbeit. Als unschön wurde das Beton-Hochbeet und der Zugang zur Alten Südaue dahinter gewertet.

Elsner warb weiter für die Weihnachtsbeleuchtung in der kompletten Fußgängerzone, die bisher an der Finanzierung gescheitert ist. „Wir sollten das unterstützen“, stellte Ortsbürgermeister Thomas Silbermann (SPD) sich dahinter. Zumindest wird in diesem Jahr probeweise erstmals auch eine zweite Baumgruppe beleuchtet, dafür reicht das Geld. Installiert wird am nächsten Montag.

Der Ausschussvorsitzende Karl-Peter Philipps (CDU) sagte zum Thema Adventszeit, dass nach seinem Gefühl der Weihnachtsmarkt zu lang gehe. Elsner entgegnete aber, dass die Verlängerung bis nach dem Fest gut angekommen sei.

Ein Dorn im Auge ist Elsner die wilde Plakatierung in der Fußgängerzone. Er erinnerte an frühere Pläne, feste Einrichtungen dafür zu schaffen. Außerdem führte er die Gruppe auf den Alten Markt: „Wenn ich die Bäume dort sehe, bekomme ich jedes Mal Magenschmerzen.“ Beim Umbau waren dort Blasenbäume gepflanzt worden, die kein üppiges Grün entwickeln. Das sei in unseren Breiten aber normal, sagte Stadtsprecher Alexander Stockum gestern. Die Bäume seien sogar bewusst ausgewählt worden, weil sie viel Licht durchlassen.

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