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Von Hörsten wird Ortsbürgermeisterin

Wunstorf Von Hörsten wird Ortsbürgermeisterin

Bei der ersten Sitzung der Ortsrates Blumenau am Donnerstagabend ist die CDU-Politikerin Dagmar von Hörsten zur neuen Ortsbürgermeisterin gewählt worden. Auf ihren Gegenkandidaten Frank Zülich entfielen nur die beiden Stimmen der SPD-Fraktion.

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Dem neuen Ortsrat Blumenau gehören an Michael Hasenbein (von links) und Frank Zülich von der SPD, Ortsbürgermeisterin Dagmar von Hörsten (CDU), Meike Holste (Grüne) und Bernd Schinke (CDU).

Quelle: Sven Sokoll

Blumenau. Vorab war bekannt geworden, dass die Grüne Meike Holste mit den beiden CDU-Fraktionsmitgliedern stimmen wollte.

Von Hörsten begrüßte es, dass angesichts der realen Stimmenzahlen bei der Kommunalwahl so der Wählerwille umgesetzt werde. Und sie erinnerte an den holprigen Start vor fünf Jahren: Damals war der Grüne Rudolf Speckhan zum Vorsitzenden gewählt worden und die grün-rote Mehrheit verweigerte von Hörsten den Stellvertreterposten. "Trotz dieses Affronts haben wir zu einer guten Zusammenarbeit zusammengefunden", sagte sie zu Speckhan, der seinen Ausstieg aus der Politik erklärt hat. Jetzt erhielt der Sozialdemokrat Zülich bei der Stellvertreterwahl auch alle fünf Ortsratsstimmen.

In ihrer Antrittsrede betonte die neue Ortsbürgermeisterin, dass die Ortschaft mit wenig Infrastruktur selten im Fokus der städtischen Politik stehe. "Wir müssen aber um die Aufmerksamkeit kämpfen."

Kämpfen will der Ortsrat auch um einen Umbau des Bahnübergangs am Frachtweg und für den Bau eines Radwegs an dieser Kreisstraße entlang. Damit unterstützt er Forderungen des früheren Ortsbürgermeisters Willy Koch. Dieser hat mittlerweile von der Region Hannover schon einen ablehnenden Bescheid bekommen, beim Übergang vor allem mit Verweis auf die ohnehin geplante Nordumgehung. Ähnlich hatte zunächst auch Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt auf Kochs Forderung reagiert.

Im Ortsrat unterstützte er sie aber stärker und verwies auf die Vereinbarungen des Dialogforums zum Bahnverkehr Richtung Küste. Für die geplante höhere Güterverkehrsdichte auf der Strecke musste die Bahn schließlich versprechen, dafür die bisherigen höhengleichen Bahnübergänge umzubauen. "Deshalb wäre es fahrlässig, das nicht zu fordern." Das gleiche gilt für zusätzliche Lärmvorsorge an der Strecke.

Zur angesprochenen Nordumgehung berichtete Eberhardt, dass ein zusätzliches wasserrechtliches Gutachten öffentlich ausgelegt worden ist, dagegen aber keine Einwände kamen. Von daher werde der Planfeststellungsbeschluss noch für dieses Jahr erwartet.

Von Sven Sokoll

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