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Das Altenwohnprojekt stockt

Luthe Das Altenwohnprojekt stockt

Das vom Ortsrat und dem Arbeitskreis Luthe 2020 angeschobene Projekt „Wohnen im Alter in Luthe“ scheint ins Stocken geraten zu sein.

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In Luthe ist ein Altenwohnprojekt geplant. Doch es will nicht recht vorangehen.

Quelle: Symbolbild

Wunstorf. Dafür war ein altes Hofensemble an der Hauptstraße ins Auge gefasst worden, das der Eigentümer verkaufen will. Doch aus dem großen Kreis möglicher Interessenten an einer Eigentümergemeinschaft haben sich viele angesichts der möglichen Kosten und des Risikos, in Vorleistung treten zu müssen, zurückgezogen.

Die energetische Sanierung der Gebäudeteile hätte ihren Preis. Der Mietpreis könnte zwischen 7,50 und 8 Euro liegen, schätzt Ortsratsherr Uwe-Karsten Bartling. Luthe sei ein attraktiver Wohnstandort und von daher nicht gerade preiswert.

Derzeit bewegt sich die Diskussion auf zwei Ebenen. Der Eigentümer verhandelt mit möglichen Investoren mit dem Ziel, eine moderne Wohnanlage für Senioren zu schaffen. Dabei sollen alte Gebäudeteile des Objektes möglichst erhalten bleiben. Die Gruppe derer, die sich für gemeinschaftliche Wohnprojekte interessieren, könnte sich aber auch weiterhin treffen, um die einzelnen Vorstellungen besser kennenzulernen. Denkbar wäre ein Konsens einer kleineren Gruppe, die nach geeigneten Grundstücken, Häusern oder anderen Möglichkeiten sucht.

In der Arbeitsgruppe „Wohnen im Alter“ wurde ein Fragebogen entworfen, um das tatsächliche Interesse zu erkunden. Zur ersten öffentlichen Informationsrunde waren mehr als 60 Teilnehmer gekommen. Im Fragebogen ging es um gewünschte Wohnformen wie Mietwohnung oder Eigentum, Größe der Wohnungen sowie Sonderwünsche wie Sozialdienst und Betreuung. An der Umfrage beteiligten sich 25 Interessierte, die Ergebnisse wurden in einer weiteren Runde präsentiert.

Aus der Arbeitsgruppe entwickelte sich eine Gruppe von Interessenten, die das Vorhaben an der Hauptstraße unterstützen wollten, um später dort selbst zu wohnen oder es als Investitionsobjekt zu nutzen. Doch dann ging es den Beteiligten wohl doch zu schnell. Es gab zwar etliche Gemeinsamkeiten, doch war die Gruppe in sich noch nicht gefestigt. Aufgezeigte Möglichkeiten hätten die Interessenten eher verschreckt, als dass sie Klarheit brachten, hieß es. Daher soll es Ende des Monats erneut ein Treffen geben.

Anke Lütjens

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