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Das Tierheim macht keine Pause

Wunstorf Das Tierheim macht keine Pause

Das Tierheim in Klein Heidorn hat ein weiteres Tierschutzauto bekommen. Damit können die Mitarbeiter jetzt flexibel reagieren, falls der bereits vorhandene Wagen, dieser ist für die Tierrettung ausgestattet, im Einsatz ist. Außerdem steht die Fertigstellung des Kleintiergeheges bevor.

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Horst Rode, Geschäftsführer des Tierheims, freut sich über ein weiteres Tierschutzauto.

Quelle: Lange-Schönhoff

Klein Heidorn. „Wir mussten oft unsere Privatautos nutzen. Nun können wir Fahrten, unter anderem zum Tierarzt, parallel erledigen“, sagte Geschäftsführer Horst Rode erfreut. Finanzielle Unterstützung für das Fahrzeug gab es von Sponsoren aus Wunstorf, Neustadt, Garbsen und den Bad Nenndorfer Raum.

Ein weiteres wichtiges Projekt steht ebenfalls kurz vor der Vollendung. Das Freilaufgehege für Kleintiere ist bis auf die Drahtgitter fast bezugsfertig. „Es gibt Lieferprobleme. Wir hoffen, dass es bald weitergehen kann“, sagte Rode. Gebaut hat das Gehege, es besteht aus mehreren Parzellen und kann bis zu 16 Tiere aufnehmen, die Firma Buhre aus Bokeloh. Es sei toll, was die Handwerker geleistet hätten. Das Gehege hätte exakt gebaut werden müssen, damit keine Tiere, wie Iltisse oder Marder, von außen hineinkämen. Das Dach schütze die Tiere vor Greifvögeln. Auch bei den Kosten sei die Firma dem Tierheim entgegen gekommen, sagte der Geschäftsführer.

Schön sei es auch, dass viele Hundebesitzer die Freilaufmöglichkeiten am Tierheim nutzten. Bis Mitte Juli sei ja bekanntlich Anleinpflicht, in den Gehegen würden die Hunde ausgelassen spielen, toben und rennen. Der Bedarf sei groß, beobachtet Rode. Die Tierpension ist ebenfalls gut genutzt. „Wir haben nur noch an einzelnen Tagen freie Plätze. Das zeigt, dass die Menschen Vertrauen zu uns haben“, sagte Ralf Klänhammer vom Tierschutzverein. Eingerichtet wurde außerdem ein weiterer Pensionsraum. Grund: Der Zulauf an Kleintieren ist gestiegen. Auch Wellensittiche seien unter den Urlaubsgästen. Ausgesetzte Tiere gebe es zurzeit nicht, so der Tierschützer.

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Von Christiane Lange-Schönhoff

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