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Denkmalschutz ist Streitpunkt

Wunstorf Denkmalschutz ist Streitpunkt

Günter Gonsior hatte sich drei Häuser an der Nordstraße gesichert. Doch über dieses Bauprojekt am Ende der Fußgängerzone gibt es weiterhin keinen Konsens mit der Stadt. Seine Pläne kollidieren mit dem Denkmalschutz.

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Am Eingang in die Fußgängerzone will Investor Günther Gonsior an der Nordstraße drei Häuser modernisieren.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Gonsior hatte sich drei Häuser am Ende der Fußgängerzone gesichert und plant dort einen großen Wurf, um moderne Läden und Wohnungen einschließlich Tiefgarage zu schaffen. Das Ensemble in Fachwerkoptik steht insgesamt allerdings unter Schutz, auch wenn das Fachwerk nicht durchgängig echt ist. Schon vor einem Jahr hatte die Stadt ihm einen Architektenwettbewerb empfohlen, in den auch die Denkmalschützer eingebunden werden können. Das will Gonsior aber nicht angehen. „Ich habe mittlerweile schon sechs Entwürfe bezahlt, die Verwaltung weiß nur nicht, was sie will“, sagt er. Mittlerweile hat sich auch das Landesministerium für Wissenschaft und Kultur als oberste Denkmalschutzbehörde in die Verhandlungen eingeschaltet. Bei einem Gespräch mit ihm war Gonsior kürzlich nicht mit dabei.

Am Dienstag vor Weihnachten war er aber im Rathaus, auch die bestehenden Gebäude hat man sich gemeinsam angesehen. „Die Frage ist, ob die Fassade erhalten werden kann oder nicht“, sagte Stadtsprecher Hendrik Flohr. Der Investor soll nun Unterlagen vorlegen, wie weit sich die alte Substanz erhalten ließe. Gonsior sprach anschließend zumindest von einem konstruktiven Gespräch: „Wir werden das jetzt umsetzen und sehen, ob wir auf dieser Basis weiterkommen“, sagte er.

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