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SoVD Wunstorf löst sich auf

Wunstorf SoVD Wunstorf löst sich auf

Der Ortsverband Wunstorf des Sozialverbands Deutschland (SoVD) mit seinen mehr als 400 Mitgliedern hat sich aufgelöst. Er wird der Neustädter Gruppe angegliedert.Grund: Ein neuer Vorstand konnte auf der jüngsten Mitgliederversammlung, an der elf Personen teilnahmen, nicht gewählt werden.

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Schon 2012 war es schwer, die Vorstandsposten beim SoVD zu besetzen. Auf der jüngsten Mitgliederversammlung ist dieses Vorhaben gescheitert.

Quelle: Rita Nandy

WunstorfNeustadt. Einzig Gregor Hebecker erklärte sich bereit, den Vorsitz zu übernehmen, berichtet Heidemarie Köster, stellvertretende Kreisvorsitzende Hannover-Land . Aber mindestens der Posten des Schatzmeisters hätte noch vergeben werden müssen. Damit kommt auf die Neustädter Vorsitzende Sabine Alsleben jede Menge Arbeit hinzu. Bereits am Sonnabend hat sich der Poggenhagener Verband aufgelöst. Dies droht auch in Bordenau, wenn sich kein neuer Vorstand findet. Die Entscheidung fällt am 11. Juni. Damit könnte die Mitgliederzahl des Neustädter SoVDs auf mehr als 2000 steigen.

Sabine Alsleben fühlt sich sprichwörtlich "ins kalte Wasser geworfen". Erst Anfang April hatte sie den Vorsitz von Ulrike Weisang übernommen. Jetzt gilt es auch rechtliche Angelegenheiten zu klären. Bei einem Vorstandstreffen am Dienstag wurde beispielsweise angeregt, den anwesenden Wunstorfer Gregor Hebecker zum stellvertretenden Vorsitzenden zu bestimmen. Nun müsse geklärt werden, ob dafür eine außerordentliche Mitgliederversammlung notwendig sei, sagte Alsleben. Auch die Art der Zustellung der Mitgliederzeitung, ob wie gehabt durch Austräger oder per Post,  müsse noch geklärt werden.

Fest steht, dass bei den nächsten geplanten Ausflügen im August nach Worpswede und Oberlübbe die neu hinzugekommenen Mitglieder bevorzugt werden sollen. Ab September sollen auch wieder die Seniorennachmittage in der Wunstorfer Seniorenbegegnungsstätte an der Maxstraße angeboten werden.

Erste Früchte hat der gemeinsame Austausch im Vorstand bereits getragen. Ganz begeistert waren die Neustädter über den Programmflyer des Wunstorfer Ortsverbands. "Bei uns gab's nur einen DIN-A4-Zettel", sagte Alsleben. Ebenso kam die Idee auf Computerlehrgänge anzubieten, um auch Jüngere anzusprechen. Mit ihren 44 Jahren ist die Neustädterin das jüngste SoVD-Mitglied ihres Ortsverbands.

Von Rita Nandy

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