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Region will Fliegerhorst nicht einschränken

Wunstorf Region will Fliegerhorst nicht einschränken

Die Region Hannover will mit der Erweiterung des Naturschutzgebietes Totes Moor nicht den Fliegerhorst Wunstorf einschränken. Das hat Dezernent Axel Priebs vor dem Verwaltungsausschuss des Rates und in einem Redaktionsgespräch gesagt.

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Die Bundeswehr soll auch künftig uneingeschränkt in Wunstorf starten und landen können.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Priebs ist am Montagabend nach Wunstorf gereist, um die Haltung der Regionsverwaltung in Sachen Naturschutzgebietserweiterung darzulegen. In jüngster Zeit hatte es massive Kritik gegeben, weil die Erweiterung des Naturschutzgebietes Totes Moor den Flugbetrieb des Fliegerhorstes wegen Bestimmungen zu Abstand zum Schutzgebiet und Flughöhe einschränken könnte. Die Region, so sagte Priebs am Dienstag in einem Gespräch mit der Redaktion, werde ihren Satzungsentwurf für das Gebiet ergänzen.

Allerdings werde der Entwurf nicht erneut öffentlich ausgelegt. Es reiche beispielsweise eine deklamatorische Erweiterung. Ohnehin vertritt die Region die Auffassung vertreten, dass die Bundeswehr von den im Paragraf vier der Verordnung dargestellten Einschränkungen für Flugbetrieb nicht betroffen sein. Bundeswehrvertreter sahen das anders. Er habe noch Hinweise aus Wunstorf erhalten. Die Region wolle das erneut durchdenken und sicherstellen, dass der Fliegerhorst in keiner Weise eingeschränkt werde.

Der Regionsdezernent bedauerte, dass das in Bonn ansässige Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr sich nicht geäußert habe. Er bestätigte im Gespräch, dass die Region gerne Formulierungsvorschläge aus dem Bundesamt bekommen hätte.

"Wir werden sicherstellen, dass die Bundeswehr nicht eingeschränkt wird und gleichzeitig unsere Verordnung rechtssicher ist", sagte Priebs. Die Regionsverwaltung hält an ihrem Zeitplan fest und will Anfang April mit dem Thema in den Fachausschuss gehen. Einmal hat sie die Beschlussfassung bereits verschoben.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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