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Die Stadt baut Flüchtlingsheime langsamer

Wunstorf Die Stadt baut Flüchtlingsheime langsamer

Die Stadt geht beim Bau neuer Unterkünfte etwas vom Gas, weil derzeit weniger Flüchtlinge ankommen als erwartet. Das hat Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt am Montag im Verwaltungsausschuss berichtet. Erste Priorität hat jetzt der letzte Bauabschnitt im Heim am Luther Weg.

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In Mesmerode hat die Stadt ihre Pläne für eine Flüchtlingsunterkunft den Bürgern vorgestellt - nun wird sie sie frühestens im Herbst umsetzen.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Dort zieht auch die Vion-IT-Tochter aus, so dass 60 bis 70 weitere Plätze entstehen können. "Das sind dann zwar mehr Plätze, als wir vorher gesagt haben. Doch wir wollen ausnutzen, dass das Heim unter der Regie der Johanniter super läuft", sagte Eberhardt am Dienstag gegenüber der Leine-Zeitung.

Die Containerunterkunft in Großenheidorn wird wie geplant kommen. Für Mesmerode hat die Stadt die Errichtung der Container jetzt aber zunächst in den Herbst verschoben. An der Rudolf-Harbig-Straße wartet die Stadt mit den Modulbauten auch noch ab. "Eventuell werden wir dort doch sozialen Wohnungsbau versuchen."

Eberhardt wies aber auch darauf hin, dass wegen erteilter Aufträge Überkapazitäten entstehen können, die aber Anfang des Jahres so noch nicht absehbar waren. "Ich will aber lieber etwas Puffer haben, als Turnhallen zu belegen", sagte der Bürgermeister.

An der Marienburger Straße, wo die Region unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf dem ehemaligen Berufsschul-Gelände unterbringen will, werden das wohl zunächst auch nur 35 statt 70.

Von Sven Sokoll

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