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Stadt hält an Wohnwelt-Nutzung fest

Wunstorf Stadt hält an Wohnwelt-Nutzung fest

Die Stadtverwaltung hat in einem Bericht zur Nutzung des Wohnweltgebäudes am Bahnhof ein positives Fazit gezogen. Sie hält an dem Konzept fest, nach dem der Verein Lebenstraum nicht alleiniger Nutzer sei soll.

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Die Wohnwelt am Bahnhof.

Quelle: Lange-Schönhoff

Wunstorf. Größere Probleme mit den unterschiedlichen Nutzungen in der Wohnwelt am ZOB hat es in den vergangenen zwei Jahren nicht gegeben. Das geht aus einem Erfahrungsbericht hervor, den die Stadtverwaltung erstellt hat.
Zu Anfang des Jahres 2011 war die obere Etage des Hauses dem Verein Lebenstraum als bis dahin alleinigen Nutzer der Wohnwelt entzogen worden . Darüber hatte es Auseinandersetzungen gegeben. In dem Zwei-Jahresbericht notiert die Stadt, dass es 2014 zwei Koordinierungstreffen mit Vertretern von Lebenstraum, Polizei und Stadt gegeben hatte. Dabei warten keine gravierenden Probleme zutage getreten. Moniert wurde Anfang 2014 eine mangelhafte Müllbeseitigung und zu gelegentlich zu großer Lärm. Aus einer geringer werdenden Zahl von Beschwerden zieht die Verwaltung des Schluss, dass hinsichtlich des Mülls und des Lärms eine Verbesserung eingetreten ist.
Ein vom Verein im Dezember 2014 vorgelegtes anderes Nutzungskonzept für die obere Etage wurde abgelehnt.
Etwas Ärger gab es 2015 anlässlich einer Demonstration der Wohnweltler für die Änderung des Nutzungskonzeptes. Die Unstimmigkeiten wurde aber nach Angaben der Stadt später beigelegt. Positiv vermerkt sie eine vom Verein vorgenommene Grundreinigung der unteren Etage des Hauses.
Für die Räume oben sind inzwischen weitere Nutzergruppe gefunden. Der Deutsche Amateurradioclub nutzt sie regelmäßig für Sitzungen und Fortbildungen. In der Liste der Nutzer finden sich unter anderem der Deutsche Diabetiker Bund, das Jugendparlament, Tagespflegepersonen mit einer Krabbelgruppe sowie auch die Volkshochschule,
Der Rollsportclub, der auf dem Grundstücke eine Skatebahn gebaut hat, hat die Anlage inzwischen besser gegen unbefugtes Nutzen gesichert. Im vergangenen Jahr war es zwischen den Rollsportlern und Wohnweltlern zu Spannungen gekommen. Aber auch die seien beigelegt.
Auch wenn es gelegentlich Reibereien gibt oder am Gebäude wegen seiner Lage am Bahnhof immer wieder Beschädigungen festgelegt werden meint die Verwaltung, dass die seit 2011 geltenden Regelungen sich bewährt haben.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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