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Stadt will Mehrgenerationenhaus fördern

Wunstorf Stadt will Mehrgenerationenhaus fördern

Die Stadtverwaltung schlägt dem Rat vor, ein Mehrgenerationenhaus der Diakonischen Altenhilfe Leine-Mittelweser mit einem Zuschuss zu unterstützen. Die Diakonische Altenhilfe hat gute Chancen, in ein Bundesprogramm aufgenommen zu werden.

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Die diakonische Altenhilfe möchte ein Mehrgenerationenhaus einrichten.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Haus der Vielfalt, so soll das Mehrgenerationenhaus in der Bäckerstraße 6 heißen. Das Haus dient nicht dem Wohnen. Es soll ein Treffpunkt sein für Menschen unterschiedlicher Generationen sowie unterschiedlicher Kulturen. Die Diakonische Altenhilfe bewirbt sich beim Bundesfamilienministerium um die Aufnahme in einen Pretest, der am 1. Mai beginnt.  Zehn Projekte können bundesweit an diesem Vortest teilnehmen. Die Altenhilfe der Diakonie habe gute Chacen in den Test aufgenommen zu werden, schreibt die Stadt. Das habe das Ministerium der Diakonie bereits mitgeteilt.

Allerdings muss das Projekt kommunal kofinanziert werden. Dazu wäre die Verwaltung bereit. 10.000 Euro sind für dieses Jahr fällig. Das gilt auch für die folgenden Jahre, wenn das Wunstorfer Projekt weiterhin in dem Bundesprogramm bleibt und jährlich aus Berlin gefördert wird. Die Stadt bemüht sich darum, aus anderen Haushalten wie dem der Region und des Landes einen Teil ihres Zuschusses zurück zu bekommen. Neben dem Bund mit 30.000 Euro muss auch der Projektträger, die Diakonische Altenhilfe, 10.000 bereitstellen.

Die Diakonische Altenhilfe plant, ein offenes Haus mit Treffpunkten anzubieten, bei denen Jung und Alt sich austauschen. "Kinder, Jugendliche und ältere Menschen begegnen sich und lernen mit- und voneinander, Nachbarschaftshilfe wird gefördert", so steht es in dem Konzept für das Mehrgenerationenhaus. Dabei  spielt das freiwillige Engagement eine große Rolle. "Jeder kann sich mit seinen persönlichen Fähigkeiten einbringen und bei den generationsübergreifenden Angeboten unterstützen", heißt es in dem Konzept.

Zudem plant die Diakonische Altenhilfe, das Mehrgenerationenhaus mit bestehenden Angeboten wie den Projekten Kurze Wege, Wellcome und "Familien stärken" zu vernetzen. Unterstützung bei der Pflege, Seniorenbegleiter und auch das in Kürze startende Projekt Freizeitpiloten mit Ausflugsangeboten für Rollstuhlfahrer sollen dem  Mehrgenerationenhaus zugehören.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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