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Die Zahl der Straftaten geht leicht zurück

Wunstorf Die Zahl der Straftaten geht leicht zurück

Der Leiter des Polizeikommissariates, Dirk Hallmann, und der Leiter des Kriminalermittlungsdienstes, Michael Fieber, berichteten am Mittwoch bei der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik von weniger Straftaten.

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Einbrüche in Wohnungen, das bleibt für die Polizei ein Thema.

Quelle: Franz-Peter Tschauner

Wunstorf. 2 Prozent weniger Delikte hat die Polizei 2015 im Vergleich zum Vorjahr registriert. Im Sechsjahresvergleich ist das die zweitniedrigste Rate. 60,46 Prozent dieser Taten wurden aufgeklärt, ähnlich viele wie in den Vorjahren. Erfreulich sei der Rückgang an Fahrraddiebstählen und der Straßenkriminalität. Verstärken müsse die Polizei ihre Bemühungen aber weiter in Sachen Wohnungseinbrüche und Autodiebstähle. Die Autoaufbrüche haben aber im vergangenen Jahr rasant abgenommen, 21-mal weniger wurden sie zu Protokoll genommen.

110 Einbrüche in Wohnungen gab es, das waren acht mehr als 2014. „Diese Straftaten beeinträchtigen nachhaltig das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung“, sagte Hallmann. Deswegen werde weiter versucht, mit erhöhtem Personaleinsatz dem Trend entgegenzuwirken - in den ersten Wochen des neuen Jahres offenbar mit Erfolg.

Fieber appellierte an die Wunstorfer, aufmerksam zu sein. Er beobachtete allerdings eine positive Entwicklung: „Die Bereitschaft, bei der Polizei anzurufen, ist spürbar gestiegen, und wir hoffen, dass diese Entwicklung weiter anhält“, sagte Wunstorfs Chefermittler.

Betrüger bereiten der Polizei viel Arbeit, wenngleich die Zahl leicht zurückgegangen ist. Gerade laufen Verfahren gegen mehrere Wunstorfer, die quasi gewerbsmäßig Betrügereien begangen haben.

Und Straftaten von Flüchtlingen? Es gebe noch keine belastbaren Zahlen, sagten die beiden Beamten. Bei den in den vergangenen Monaten nach Wunstorf zugewiesenen Menschen gebe es keine Auffälligkeiten, sagte Fieber. Allerdings seien viele andernorts gemeldete Flüchtlinge immer wieder unterwegs und begehen Straftaten auch in Wunstorf.

Allerdings sei der Begriff Flüchtling schwer zu fassen. Zudem werden erst seit wenigen Monaten Straftaten mit Beteiligung von Flüchtlingen auch so vermerkt, sodass es keine Vergleiche gibt.

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HAZ-Redakteur/in Albert Tugendheim

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