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Dienstbeginn auf der Baustelle

Wunstorf Dienstbeginn auf der Baustelle

Dirk Hallmann (55) hat seinen Dienst als neuer Leiter des Polizeikommissariates angetreten. Dass das Kommissariat noch eine Baustelle ist, stört ihn nicht, denn das kennt er schon.

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Dirk Hallmann leitet das Polizeikommissariat Wunstorf.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Angekommen auf der Baustelle. So ließe sich der Dienstbeginn von Dirk Hallmann kennzeichnen. Hallmann ist seit Anfang Juli Leiter des Polizeikommissariates Wunstorf. Auf dem Polizeigelände an der Amtsstraße wird gebaut, bisher allerdings nur abgerissen. Neben dem denkmalgeschützten Altbau des Kommissariates entsteht ein zweistöckiger Neubau.

Für den Ersten Hauptkommissar ist das Arbeiten in derzeit beengten Verhältnissen kein Problem. „Ich glaube, dass wir das Provisorium durchhalten“, sagt Hallmann. Verbesserungen seien in Sicht, das werde ein tolles Gebäude, sagte er aus Erfahrung. Zweimal hat er den Um- und Neubau von Dienststellen bereits mitgemacht, bei der Autobahnpolizei und im Kommissariat Mellendorf.

Zuletzt war der 55-Jährige Leiter des Einsatz- und Streifendienstes in der hannoverschen Südstadt. „Die Leitung einer Dienststelle ist nochmal eine besondere Herausforderung“, meint er und freut sich deshalb über die neue Aufgabe. Im Unterschied zur Arbeit in den Kommissariaten in der Landeshauptstadt sieht sich Hallmann künftig verstärkt mit repräsentativen Aufgaben betraut, das findet er gut. Als früherer Öffentlichkeitsarbeiter in der Polizeidirektion und im Innenministerium ist er ein kommunikativer Mensch. Das will er auch für die etwa 50 Mitarbeiter sein.

Land und Leute kennt der neue Polizeichef durchaus schon. 30 Jahre hat er in Neustadt gelebt und als Fußballspieler auf jedem Wunstorfer Sportplatz schon Tore geschossen. Das will er vielleicht in der gebotenen Altersklasse bald wieder. Im Sportjargon nennt er das Arbeiten in seinem neuen Dienstposten folglich so: „Das ist kein Heim-, aber auch kein Auswärtsspiel.“

Dass in Wunstorf aus polizeilicher Sicht gerade keinen besonders auffälligen Dinge passieren, kommt ihm entgegen, er will zunächst die Binnenstruktur seines Kommissariates kennenlernen, um später eigene Akzente zu setzen. Ziel nach außen: Dafür sorgen, dass nichts passiert.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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