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Aldi schließt Markt an Industriestraße

Wunstorf Aldi schließt Markt an Industriestraße

Aldi-Kunden werden ab dem Herbst eine Anlaufstelle in der Stadt weniger haben: Die Discounter-Kette schließt dann nach 20 Jahren ihre Filiale an der Industriestraße. Der Markt ist für die heutigen Ansprüche zu klein geworden.

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Der Aldi-Markt an der Industriestraße wird im Herbst geschlossen.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. "Wir waren schon seit drei Jahren mit der Stadt über eine Erweiterung oder einen Neubau im Gespräch, aber mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wollte man uns nicht zugestehen", sagte Thorsten Effner, Expansionsleiter der Aldi-Regionalgesellschaft in Rinteln. Bisher hat der Markt nur 727 Quadratmeter.

Wirtschaftsförderer Uwe Schwamm zeigte sich überrascht über Aldis Entscheidung. Dem Unternehmen sei angeboten worden, bei dem aktuell laufenden Einzelhandelsgutachten eine Erweiterungsoption mit überprüfen zu lassen. Doch das habe Aldi mit seiner Entscheidung nun nicht mehr abgewartet.

Für das Mindestmaß hält die Kette mittlerweile eine Größe von 1000 Quadratmetern, weil die Ansprüche an die Präsentation der Waren anders geworden sind. So will Aldi möglichst keine hohen Regale mehr in seinen Geschäften und muss zum Beispiel auch für Kühlungen mehr Platz einplanen. Außerdem werden breitere Gänge gewünscht.

Auch die Lagermöglichkeiten an der Industriestraße sind für den heutigen Bedarf zu klein geworden. Unkomfortabel ist aus Aldi-Sicht zudem, dass der Markt noch keine separate Leergutannahme hat. Optisch sei er ebenfalls nicht mehr auf neuem Stand.

"Auch die Kunden haben den Standort mittlerweile nicht mehr präferiert, das spüren wir an einer Umsatzkurve, die kontinuierlich nach unten geht", stellt Effner fest. Deshalb sei jetzt der Punkt erreicht worden, wo es nicht mehr geht. Somit lässt das Unternehmen zum 1. Dezember den Mietvertrag auslaufen. Im Oktober oder November wird dann der letzte Öffnungstag sein. Die Kunden sollen rechtzeitig darüber informiert werden.

Keine Sorgen macht Effner sich um die Mitarbeiter, die ohne Kündigungen auf andere Filialen verteilt werden sollen. Absprachen dazu laufen. "Wir müssen natürlich damit rechnen, dass in den benachbarten Filialen In den Ellern und in Luthe der Umsatz entsprechend zunehmen wird, für den wir auch Personal benötigen werden."

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